Retro Classics: Auto-Historie in der Schwabenmetropole

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Bereits zum 12. Mal geht die große Oldtimer- Messe in der Schwaben-Metropole über die Bühne. 1345 internationale Aussteller zeigen in acht Messehallen auf 105.000 Quadratmetern ihre Raritäten.

Der Markt für Klassiker und Youngtimer boomt nach wie vor. Ein Spiegelbild gibt die Branche auf der Retro Classics in Stuttgart. Zu den Highlights gehören auf jeden Fall die Fahrzeuge mit dem Dreizack als Markenemblem. In einer Sonderschau über Maserati werden die ersten Schritte im Rennsport (1926) bis zum vorläufig krönenden Abschluss der Werkseinsätze mit dem Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft 1957 fast schon live vermittelt. Keineswegs zu kurz kommen die ruhmreichen GT- und Sportwagen der 50er- und 60er-Jahre bis in die Neuzeit. Eine Schau, zu der viele Sammler (erstmals seit vielen Jahren übrigens!) wieder ihre Schätze zur Verfügung stellten.

Darüber hinaus sind viele legendäre Sportwagen zu sehen, die sonst eher im Zentrum von Hochpreis-Auktionen stehen. Dazu gehört der Aston Martin DB5 (wie ihn unter anderem James Bond fuhr), Porsche 356 Speedster 1955 (James Dean hatte sich selbst einen solchen Wagen für den Erfolg von Jenseits von Eden geschenkt), das 356 Cabrio von 1952, das exklusives Facel Vega Cabrio mit französischem Flair und ein rasanter Ferrari 356 GT.

Weitere Sonderschauen (z. B. Peugeot) zeichnen nicht nur die Entwicklung der Marke nach, sondern präsentieren sich in einem Zustand, an den viele Jüngere nicht heranreichen.

Ausgesprochen reizvoll ist auch der direkte Vergleich von aktuellen Modellen mit den ersten Anfängen einer Marke. So hat Subaru den brandaktuellen XV dem früheren Modell 360 gegenüber gestellt.

Aber nicht nur Autos sind zu sehen. Historische Motorräder, Busse, große und kleine Nutzfahrzeuge oder die legendären Lanz-Bulldogs werden ins rechte Licht gerückt. Abgerundet wird das Angebot durch eine breite Palette von Klassik-Veranstaltungen, Events, Shows. Es heißt hier zu Recht: Oldies but Goldies.

Text und Bilder: Bernhard Schoke

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