Minister Tiefensee: Nicht nachlassen im Bemühen um mehr Verkehrssicherheit

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Zu den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen zum Unfallgeschehen 2006 hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin Stellung genommen.

Die Unfallbilanz 2006 zeigt deutlich, dass auch im vergangenen Jahr unsere Straßen wieder ein gutes Stück sicherer geworden sind. Es ist gelungen, die Zahl der Verkehrstoten seit 1970 um mehr als 75 Prozent zu reduzieren. Und dies, obwohl sich im gleichen Zeitraum Fahrleistung und Kfz-Bestand mehr als verdreifacht haben. Diese positive Entwicklung sei insbesondere auch auf die konsequente Verkehrssicherheitsarbeit der Bundesregierung und ihrer Partner, die Arbeit vieler ehrenamtlich Tätigen sowie auf Verbesserungen im Infrastrukturbereich und in der Fahrzeugtechnik zurückzuführen.

Trotz der stetig zurückgehenden Unfallzahlen dürfen wir in unseren Anstrengungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht nachlassen. Jeder Getötete, jeder Verletzte auf deutschen Straßen ist einer zuviel. Der Bund wird seine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit konsequent fortsetzen und dafür auch im kommenden Jahr mehr als elf Millionen Euro zur Verfügung stellen, so Tiefensee weiter. Besonderes Augenmerk müsse weiter den schwächeren Verkehrsteilnehmern gelten, insbesondere dem Schutz von Kindern undÄlteren: Wir brauchen noch mehr Rücksichtnahme, mehr Verständnis. Auf unseren Straßen ist kein Platz für Raser, Drängler, Rücksichtslose.Der Minister appellierte in diesem Zusammenhang an die Polizeien der Länder, die schwarzen Schafe so schnell wie möglich aus dem Verkehr zu ziehen.

Tiefensee hob außerdem hervor, dass weiterhin junge Menschen und Fahranfänger überproportional an schweren Unfällen beteiligt seien:Hier müssen wir noch mehr tun, auch im Sinne von Prävention und Aufklärung. Der Beschluss des Kabinetts, ein Alkoholverbot für Fahranfänger einzuführen, ist deswegen ein richtiger Schritt, um den Verkehr noch sicherer zu machen. Die aktuelle Verkehrssicherheitskampagne Hast Du Größe? Fahr' mit Verantwortung!richte sich ebenfalls vorrangig an die jungen Verkehrsteilnehmer.

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