Mazda: Aufregender Kabura in Genf

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Die von Mazda zuerst auf der North American International Auto Show enthüllte Konzeptstudie Kabura feiert in Genf ihre Europapremiere. Die im amerikanischen Designstudio von Mazda in Irvine (Kalifornien) entwickelte Studie gewann in Detroit den Aesthetics and Innovation-Award und zeigt ein mögliches Designthema für Mazda Coupés der Zukunft. Der Mazda Kabura zielt speziell auf jüngere Käuferschichten und überrascht durch seine asymmetrische 3+1-Sitzkonfiguration. Der Beifahrersitz rückte im Vergleich zum Fahrerplatz um 15 Zentimeter nach vorn. Als Folge genießt der direkt dahinter sitzende Passagier laut Mazda genauso viel Knie- und Beinfreiheit wie sein Vordermann. Damit der Einstieg einfach erfolgt, hat das Coupé auf der rechten Seite zwei Türen. Die hintere fährt in Richtung Heck weg, um in einem im Kotflügel verborgenen Abteil zu verschwinden. Auf der Fahrerseite reichte den Mazda-Designern dagegen eine Tür – denn der Platz hinter dem Fahrer dient nur als Behelfssitz.

Auch die Dachpartie des Kabura birgt Innovationen. Die Windschutzscheibe geht übergangslos in ein bis auf Höhe der B-Säule gezogenes Panoramadach über. Die Tönung der Paneele ist von innen verstellbar, so dass je nach Wetterlage die Sonneneinstrahlung mehr oder weniger stark abgeschwächt werden kann. In Höhe der Rücksitze und dort, wo die Dachlinie steil abfällt, ist ein weiteres Glasdach angebracht. Stellt es sich auf, übernimmt es zugleich die Rolle eines Spoilers. Eine integrierte photovoltaische Solarzelle hilft darüber hinaus bei der Messung der Außentemperatur und lädt zugleich die Batterie auf. Die an seitlichen Scharnieren befestigte einteilige Hecktür gibt den Zugang zum großzügig geschnittenen Laderaum frei.

Der Kabura (das japanische Wort steht für einen Pfeil, mit dem in früheren Zeiten eine Schlacht eröffnet wurde) nutzt das gleiche Antriebskonzept wie der Mazda MX-5 – der vorn installierte Zweiliter-DOHC-Motor der MZR-Reihe leitet seine Kraft auf die Hinterräder. Mit rund vier Metern Länge ist die Studie auch nahezu gleich lang wie der legendäre Roadster.

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