Test-Tour: Subaru Outback 2.5

Foto 1
Foto 2

Seit mehr als 30 Jahren ist Subaru der Inbegriff für technisches Knowhow auf dem Gebiet der Pkw-Allradtechnik. Wir fuhren eine besondere Variante aus dem Portfolio des japanischen Herstellers, den Outback mit dem 165 PS starken 2.5-Liter-Boxermotor.

Outback – schon alleine der Name hört sich abenteuerlich an. Outback nennt man auf dem fünften Kontinent die unendlichen und unwirtlichen Weiten des riesigen Kontinents. Outback – das klingt fast schon so ein bisschen wie Überlebenstraining. Nun, der Subaru Outback, der nichts anderes ist als eine hochbeinige Variante des Legacy Kombi, ist in der Tat ein Auto für alle Fälle. Der SUV der japanischen Marke mit den sechs Sternen entpuppt sich als geräumiger Fünfsitziger mit großem Kofferraum, in etwa vergleichbar mit einem Audi Allroad quattro, sieht man einmal vom Vierzylinder-Boxermotor ab.

Der 4,73 Meter lange, 1,54 m breite Outback wirkt mit der bulligen Frontschürze, den großen Nebelscheinwerfern und den serienmäßigen Leichtmetallfelgen äußerst massiv und Vertrauen erweckend. Im Interieur geht es großzügig zu, Instrumente und Schalter sind griffgünstig angebracht, unser Testwagen verfügt zudem über Ledergestühl und elektrische Sitzverstellung. Die Sitze bieten ausreichend Längs- und Seitenführung. Der mit Teppichen ausgestattete Kofferraum fasst 459 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um, sind es bis zu 1.628 Liter.

Der 2,5 Liter Boxermotor mit 165 PS ist dem 1.430 Kilogramm schweren Outback wie auf den Leib geschneidert. Er dreht ohne Murren bis an den Begrenzer, beschleunigt sehr leise in etwas mehr als neun Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt eine Endgeschwindigkeit von fast 200 km/h. Das Fahrwerk ist recht straff konfiguriert und schluckt kurze Wellen unmerklich. Im Grenzbereich schiebt der Outback sachte über alle vier Räder, doch dank permanentem Allrad nie Besorgnis erregend. Auch abseits befestigter Straßen offenbart er seine Vorzüge dank einer Bodenfreiheit von 20 Zentimetern und einem Zentraldifferential mit selbständig sperrender Visco-Kupplung. Egal ob mit Viergang-Automatik-Getriebe oder wahlweise manueller Schaltung in einer zweiten Kulisse (Sportshift-Funktion) – die Kraft wird zügig und ohne Vortriebsverlust auf die Straße umgesetzt.

Zur umfangreichen Serienausstattung gehören 3-Punkt-Sicherheitsgurte und Kopfstützen für alle fünf Passagiere, Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Seitenairbag sowie Kopfairbags vorne und hinten. Der Subaru Outback 2.5 kostet 31.700 Euro, in einem Comfort-Paket für 6.000 Euro sind unter anderem Bordcomputer, Navigationssystem, elektrisch verstellbare Ledersitze, elektrisches Panorama-Glasschiebedach und Geschwindigkeitsregelanlage enthalten.

Text: Jürgen C. Braun

Scroll to Top