Iveco Daily Facelift: Fährt fast von selbst

Auch im Nutzfahrzeugsegment sind Assistenzsysteme zunehmend angesagt. Beim aufgefrischten Iveco Daily können sie künftig Berufsfahrer in vielen Situationen entlasten.

Iveco hat seinen Kleintransporter Daily einer Modellpflege unterzogen. Neben einigen optischen Änderungen bringt das Facelift eine Reihe neuer Assistenzsysteme. Zudem sind künftig alle Motoren fit für die Euro 6d-Temp-Abgasnorm. Zu Nettopreisen ab rund 32.300 Euro (Kastenwagen 33 S 12 V) ist der neue Daily bereits bestellbar.

Erkennungsmerkmale sind unter anderem ein neues Design des Kühlergrills, der zudem von schmaleren Scheinwerfern flankiert wird. Diese können gegen Aufpreis auch mit LED-Leuchttechnik bestückt werden, die eine um 15 Prozent bessere Ausleuchtung erlauben soll.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe neuer, aufpreispflichtiger Assistenzsysteme wie Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer und aktiver Spurhalteassistent. Wird zusätzlich noch der Queue Assist geordert, kann das Fahrzeug automatisch auch im Stop-an-go-Verkehr bremsen und beschleunigen. Der Crosswind-Assistent hilft dem Fahrer, das Fahrzeug bei seitlichen Windböen in der Spur zu halten. Schließlich verringert der City-Mode den Kraftaufwand bei Lenkmanövern im Stadtverkehr.

Gegen Aufpreis bietet Iveco für den Daily künftig eine elektrische Feststellbremse, die einen störenden Hebel der Handbremse erübrigt. Ebenfalls aufpreispflichtig ist das neue Infotainmentsystem Hi-Connect, das über eine Sprachsteuerung und die Konnektivitätsstandards Android Auto und Apple Carplay verfügt. Ebenfalls gegen Aufpreis bietet Iveco einen Reifendruckmonitor, der die Luftdruckwerte aller Räder anzeigt.

Bei den Motoren bleibt es bei einem 2,3-Liter-Diesel in verschiedenen Leistungsstufen zwischen 85 kW/116 PS und 115 kW/156 PS. Alternativ gibt es einen Dreiliter-Diesel mit 118 kW/160 PS bis 154 KW/210 PS. Alle Aggregate haben eine Harnstoffeinspritzung. Der dafür nötige Ad-Blue-Tank hat 20 Liter Fassungsvermögen.