Bugatti: Teuerstes Neufahrzeug der Welt

"Das Schwarze Auto" nennt Bugatti die neuste Kreation aus ihrer Edelschmiede. Damit das Einzelstück schon so edel und exklusiv klingt, wie der Preis von 11 Millionen Euro es erwarten lässt, bedient man sich der sinnlichen Sprache der elsässischen Gründungsfamilie.

Der Rückgriff auf das Französische soll – wie das gesamte Fahrzeug – eine Hommage an die Anfänge von Bugatti sein. Und das nicht ohne Grund: das 110-jährige Jubiläum steht an. Vorbild für das extravagante Geburtstagsgeschenk ist Jean Bugattis berühmteste Schöpfung, der Typ 57 SC Atlantic. Nur vier Exemplare wurden davon gebaut, eines verblieb bei Jean Bugatti, Sohn des Firmengründers Ettore. Während drei Fahrzeuge in Sammlungen ihr wertvolles Dasein fristen, ging der Wagen des Juniorchefs in den wirren des Kriegs verloren. Gleich einer blauen Mauritius stehen wahnsinnige Summen für das verschollene Automobil im Raum. Ein Wert von unglaublichen 100 Millionen Euro werden attestiert.

Der aktuelle Bugatti “La Voiture Noire” soll laut Angaben des Herstellers die “Speerspitze des Automobilbaus” darstellen, “ein Coupé mit dem Komfort einer Luxuslimousine und der Kraft eines Hypersportwagens”. Satte 1500 PS stellt der 16-Zylinder-Motor zur Verfügung. Nach der Verbrennung werden die Abgase durch sechs Endrohre ausgestoßen. Die benutzten Materialen sind allesamt exquisit, ob das Leder des Innenraums oder das Carbon der Außenhaut. Bugatti will sich hier mit einem Superlativ selbst feiern – Kosten spielen da erstmal keine Rolle.

Der einzigartige Jubiläums-Bugatti ist bereits verkauft – für schwindelerregende 11 Millionen Euro (vor Steuern). Laut angaben des zum VW-Konzern gehörenden Herstellers an einen “Bugatti-Ethusiasten”. Die Gerüchteküche will diesen ominösen Käufer schon ausgemacht haben. Es soll sich um Ferdinand Piëch handeln.

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