Erste Erfahrungen: Ssang Yong Korando 2014

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Mit dem Korando meldete sich Ssangyong 2010 auf dem deutschen Markt zurück. Jetzt haben die koreanischen SUV-Spezialisten den kompakten SUV überarbeitet, der im November auf den Markt kommt. Der Kompakt-SUV mit seinem frischen europäischen Design von Giorgetto Giugiaro kommt mit neuem Gesicht daher. Die neuen Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, der schlankere Kühlergrill und die im Stoßfänger integrierten Nebelscheinwerfer sind die markantesten Veränderungen. Der 4,41 Meter lange, 1,83 Meter breite und 1,71 Meter hohe Fünfsitzer wartet dank seines Radstandes von 2,65 Meter mit großzügigen Innenraumabmessungen auf. Die Materialien und die Verarbeitungsqualität im Innenraum machen einen guten Eindruck. Im Innenraum wurde der Hartplastikcharme aufgewertet. Beim Einsteigen fällt der Blick zunächst auf die klar gegliederten Instrumente. Hier Bedarf es keiner Bedienungsanleitung oder Erklärung. Fahrer und Beifahrer genießen reichlich Bewegungsfreiheit, auch im Fond herrschen gute Platzverhältnisse. Das Ladevolumen beträgt 486 Liter. Klappt man die hinteren Sitze um so können auf der ebenen Ladefläche beachtliche 1.312 Liter verstaut werden. Damit ist der SUV auch für sperrige Gegenstände gewappnet. Mit einer maximalen gebremsten Anhängelast von 2.000 Kilogramm kann das Fahrzeug auch gut als Zugtier verwendet werden. Die Sitze sind angenehm straff und bieten den Insassen auch über längere Strecken guten Komfort. Lediglich die Beinauflage dürfte für Großgewachsene etwas länger ausfallen.

Motorenseitig bleibt alles wie es war. Es stehen zwei Diesel in den Leistungsstufen 110 kW149 PS und 129 kW/175 PS sowie ein Benziner mit 110 kW/149 PS zur Wahl. Der Korando ist wahlweise mit Frontantrieb oder automatisch zuschaltbarem Allradantrieb erhältlich. Die Kraft wird serienmäßig mittels einer Sechsgang-Schaltung auf die Räder gebracht. Für schaltfaule ist für den Benziner und den großen Selbstzünder ein Sechsstufen-Automatikgetriebe erhältlich. Der Zweiliter-Diesel mit 175 PS erreicht sein maximales Drehmoment von 360 Nm zwischen 2000 und 3000 min-1. Damit erreicht der Vierzylinder eine Höchstgeschwindigkeit von 179 km/h. Das Fahrzeug hat einen ruhigen Leerlauf und sein Durst liegt laut Datenblatt im Schnitt bei 6,1 (4WD: 5,3) Liter pro 100 Kilometer. Der kleine Selbstzünder mit 149 PS hat ebenso einen Drehmoment-Bestwert von 360 Nm den er zwischen 1500 und 2800 min-1 erreicht und seine Normverbrauchswerte liegen bei 5,8 (AWD: 6,2) Liter. Der Benziner mit Multipoint Selbsteinspritzung und einem maximalen Drehmoment von 197 Nm bei 4000 Umdrehungen ist etwas durstiger, er benötigt im Schnitt 7,5 (AWD: 7,9) Liter Sprit auf 100 Kilometer. In der Allradfunktion wird die Antriebskraft unter normalen Bedingungen an die Vorderräder übertragen, das ist auch Kraftstoff-sparend. Bei Schlupf wird ein Teil der Antriebkraft auf die Hinterräder geleitet. Darüber hinaus ist der Allradantrieb manuell zuschaltbar, so dass der Kraftfluss bis 40 km/h fest über alle Räder erfolgt. So ist der Korando auch abseits der Asphaltpiste gut gerüstet.Die Preise für den neuen Korando stehen noch nicht fest. Die Preispalette des Vorgängers begann bei 19.9000 Euro für den Benziner und der Diesel war ab 22.490 Euro zu haben. Laut Ssangyong Deutschland-Chef Ulrich Mehling sollen die Preise bei rund 20.000 Euro beginnen. Im Innenraum wurde der Hartplastikcharme aufgewertet. Im nächsten Jahr erwartet das Unternehmen in Deutschland rund 1.000 Fahrzeug-Verkäufe bei den derzeit rund 111 Händlern, davon sollen 60 Prozent auf den Korando entfallen.

Text und Fotos: Ute Kernbach

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