Rallye Dakar 2013: Vorschau (4)

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In den bisherigen drei Vorschau- Berichten bei www.kues.de (21.11./ 26.11./ 27.11.) wurden private und werksunterstützte Teams vorgestellt, darunter auch etliche Favoriten auf den Gesamtsieg. Doch eines der erfolgreichen Teams von der 2012er Dakar fehlte. Das Toyota-Team aus Südafrika, das damals 2 Fahrzeuge gemeldet hatte: Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz und Howie Vos. Während de Villiers, Dakar-Sieger 2009 auf VW, einen exzellenten 3. Rang mit dem neu aufgebauten Toyota Hilux belegte, lief Teamkollege Vos mit weit weniger internationaler Erfahrung ausgestattet, auf einem respektablen 10 Rang ein. Ein drittes, in Südafrica gebautes Fahrzeug mit identischer Leistung, wurde von den Argentiniern Alvarez/Graue pilotiert. Auch gibt es eine Wiederholung: die beiden Südafrikaner fahren erneut mit einem Pickup, der ebenfalls von Toyota South Africa Motors konzipiert und aufgebaut wurde(301 und 312). Allen Dreien ist ein V8-Benzinmotor gemeinsam, dem es wahrlich nicht an Leistung und Stehvermögen mangelt, was bei der 2012er Dakar nachhaltig bewiesen wurde.

Die Motorsport- Aktivitäten des Imperial Toyota Teams werden sich, was die Dakar für die Zukunft betrifft, auf zunächst drei weitere Jahre ausdehnen, wie Dr. Johan van Zyl, CEO und Marketing-Chef der Firma, uns jüngst mitteilte. Das ist eine Ansage, die Mut, Perspektiven und Selbstbewusstsein ausdrückt. Die ergiebigen Testfahrten zur finalen Abstimmung auf die Dakar-Verhältnisse wurden in der Namib- Wüste und den angrenzenden Savannen durchgeführt, um möglichst viele der in Südamerika anzutreffenden Landschaftsparameter, Bodenverhältnisse und Temperaturen zu simulieren.

Damit hätten wir mit diesem 4. Vorbericht die wesentlichen Teams vorgestellt, darunter auch die Topp-Favoriten: Die 4 Mini's des X-Raid-Teams mit Peterhansel(302), Roma(305), Holowczyc(310) und Novitskiy(307), die beiden Toyota-Südafrica-Teams(301 und 312), dazu Alvarez(306), das neu gegründete Team Qatar Red Bull Rally Team mit Sainz und Al Attiyah(303 und 300). Ferner: die zahlreichen heimischen Teams aus Argentinien, Chile und Brasilien, die großenteils bereits viel Erfahrungen mit der Rally de Sertoes und früheren Dakars sammeln konnte, wie Boris Garafulic auf dem 5. Mini und Terranova auf einem der letzten X-raid BMW X3 -CC. Nicht zu vergessen auch das rein deutsche Team Kahle/Dr. Schünemann, die auf einem SAM 30D-CC starten und sich mit der SiLkway-Rallye in Russland so richtig und erfolgreich in Schwung gebracht haben.

Text: Frank Nüssel
Bilder: Charmaine Fortune, hs-Team, X-raid

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