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Lana Del Rey: Born To Die. (VertigoBerlin)

Summertime Sadness ist in aller Ohren – verdientermaßen (und nicht allein, weil als Spot in einem beliebten TV-Privatsender gelaufen). Lana Del Rey, knapp 30 Jahre alt, darf als moderne Version eines Hollywood-Stars der Fünfziger durchgehen. So melancholisch-düster wie ihr Blick auf dem Coverfoto ist der Grundton der gesamten CD – passend zum Titel Born To Die eben. Nicht umsonst bezieht sie sich in Vorbildern auf den Regisseur David Lnych, dessen Filme man sich problemlos mit einem solchen Soundtrack unterlegt vorstellen kann. Pop mit Patina trifft's vielleicht am besten. Dabei profitiert Lana Del Rey zweifellos vom Retro-Boom. Trotzdem hat ihre Stimme, die man nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr bekommt, genug Potential, damit die Künstlerin nicht bloß eine Ein- oder Dreitagsfliege bleibt.

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