Buchtipp der Woche

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Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie. Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag; 19,95 Euro.

Kennen Sie Carlo Pedersoli? Nein? Doch, bestimmt, allerdings unter seinem Künstlernamen. Der Mann mit dem so amerikanisch klingenden Pseudonym Bud Spencer ist Italiener. Und wie man es Italienern gerne bescheinigt, ist er ein Familienmensch durch und durch.

Und doch hat er sich als junger Mensch beizeiten auf eigene Füße gestellt: Ich konnte einfach nicht in Rom bleiben, bei meinen Eltern und dem bequemen Leben. Ich musste herausfinden, wer ich wirklich war – ein mutiger Mann oder ein Feigling.

Na, wird man jetzt denken, ein Feigling ist er sicher nicht – hat er doch als Haudrauf in allen Situationen und als Meister der coolen Sprüche an der Seite von Terence Hill über Jahrzehnte die Kinosäle gefüllt. Aber mutig ist der Mann keineswegs allein dann, wenn es um spektakuläre Stunts und/oder eine große Klappe geht. Bud Spencer ist nicht nur Filmstar, sondern hat sich mit Erfolg als Modedesigner, Drehbuchautor und Musikproduzent betätigt. Ach so, ja, Jurist ist er auch noch – und Hochleistungsschwimmer. Es macht Freude, die vielen nicht so bekannten Seiten eines Mannes zu erfahren, den man vor allem von seiner komödiantischen Seite kennt – dadurch aber auch Gefahr läuft, ihn gewaltig zu unterschätzen.

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