Buchtipp der Woche (1)

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Doug Magee: Schöne Ferien.
Rütten und Loening Verlag; 14,95 Euro.

Ein beschauliches Büchlein zur Oster-Ferienzeit? Keineswegs, der Titel verspricht Spannung und Nervenkitzel.

Lena hat schon bessere Tage gesehen – ihre Ehe mit David kriselt. Insgeheim glaubt sie, dass er sie betrügt. Sie freut sich daher sehr auf ein paar ruhige Tage, wenn ihre neunjährige Tochter Sarah ins Sommercamp reist. Pünktlich fährt der Kleinbus für das Ferienlager vor. Sarah steigt aufgeregt ein, und Lena unterschreibt dem freundlichen Fahrer, der sich J. D. nennt, die erforderlichen Papiere. Kaum ist der Kleinbus weg, fühlt Lena sich erleichtert. Nun hat sie endlich Zeit, über sich und David nachzudenken. Zehn Minuten später klingelt es wieder an ihrer Tür. Eine junge Frau steht da und fragt, ob Sarah fertig sei. Sie wolle sie ins Camp abholen. Das ist der Beginn eines Alptraums …

Nicht immer muss man die Autorenbiographie hinzu ziehen, um das Interesse an seinem Werk zu pushen. Bei Doug Magee aber lohnt sich der Blick auf den Mann hinter dem Buch wahrhaftig: Der Absolvent des Amherst College, Autor, Filmemacher und Fotograf spricht sich auf seiner persönlichen Internetseite ausdrücklich gegen die Todesstrafe aus. Mehr noch: Er verbindet dies mit dem Wunsch, ihre Abschaffung (in den USA) noch selbst erleben zu dürfen.

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