Cabrios: Offen fahren – auch im Winter möglich

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Es gibt Menschen, die motten ihr Cabrio im Winter ein, damit das gute Stück nicht mit schlechtem Wetter, Salz und ähnlichen Unbillen konfrontiert wird. Dass man mit alten und jungen Autos prima im Schnee fahren kann, zeigen dagegen gerade Franz Beckenbauer, Mika Häkkinen und Michael Schumacher in einem unterhaltsamen Werbespot für Mercedes. Als einziger sitzt „Sonntagsfahrer“ Schumacher dabei in einem Cabrio. Allerdings lässt er das Dach seines Oldtimers geschlossen. Es gibt jedoch durchaus Menschen, die im Schnee ihr Verdeck öffnen und sich genussvoll eine Prise kalte Winterluft um die Nase wehen lassen.

Mit modernen Cabrios ist das kein Problem und es macht sogar Spaß. Ein bisschen ist es wie beim Ski-Fahren, oder – um den Altmeister des Rallye-Fahrens, Walther Röhrl, zu zitieren: „Wenn der Reibwert sinkt, steigt der Fahrspaß“. Mit vier Rädern durch den Schnee zu toben, das Auto kontrolliert ein wenig rutschen zu lassen und im Drift durch die Kurve zu kommen, das gibt einem am Steuer ein höchst sportliches Gefühl, ohne dass die Geschwindigkeit gefährlich hoch wäre. Zugegeben, den spaßigen Rutscheffekt erzielt man auf Schnee mit fast jedem Auto. Besonders viel Spaß macht es aber mit einem Cabrio.

Dann gilt: Mütze und Schal an, Handschuhe schaden auch nicht und trotz laufender Heizung hilft eine dicke Jacke gegen die in Celsius gemessenen Nachteile des Winters. So ausstaffiert, steht dem offenen Schneevergnügen kaum etwas im Wege. Um den Komfort auch bei Kälte hochzuhalten, setzen die Hersteller auf unterschiedliche Mittel. Mercedes beispielsweise verwöhnt die Insassen seiner offenen Autos mit dem sogenannten Luftschal. Ein warmer Hauch bläst zwischen Rücksitz und Kopfstütze und sorgt dafür, dass der Hals nicht allzu kalt wird. Eine Sitzheizung ist bei allen modernen Cabrios zu empfehlen, meist aber auch schon Teil der Serienausstattung. Auch ein Windschott hilft, allzu zugige Luft vom Kopf wegzuhalten.

Fahrer klassischer Modelle, die mit ihren Oldtimern an Winterrallyes teilnehmen, mögen solche technischen Lösungen als unnötig abtun und ihre Nutzer zur Kategorie „Weichei“ zählen. Tatsächlich jedoch dürfte die Mehrzahl heutiger Cabriofahrer eher aus der Genießer-Ecke kommen. Und zum Genuss zählt eben ein Mindestmaß an Komfort.

In Fahrzeugen wie dem Lexus IS 250C Cabrio oder dem Mercedes E-Klasse Cabrio registriert die Klimaanlage, dass man mit offenem Dach unterwegs ist. Sie lenkt die Luftströme automatisch so, dass auch bei Minusgraden ein akzeptables Wärmegefühl im Fahrzeug entsteht.

Man muss mit dem Cabrio im Winter übrigens nicht unbedingt über feste Schneedecken fahren, um den Spaß des offenen Dachs zu genießen. An einem eiskalten, aber sonnigen Wintertag ist jede Landstraße cabriotauglich. Und im Gegensatz zum Sommer läuft man dann auch nicht in Gefahr, sich die Kopfhaut zu verbrennen.

Text: Spot Press Services/Günter Weigel
Fotos: Citroën, Daimler, Lexus

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