Toyota und Lexus setzen auf Hybrid

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Kein anderes Unternehmen zeigte in den Messehallen am Genfer See so viele Modelle mit dem umweltfreundlichen Antrieb. Und der inzwischen größte Autobauer der Welt unterstrich diesen ökologischen Führungsanspruch mit einem nahezu cleanen – weißen – Messestand.

Doch auch an den Vorzeige-Japanern ging die Aktualität nicht ganz vorbei. Die Vielzahl der Mitarbeiter, die in den letzten Jahren die Ausstellung zierten, war in diesem Jahr deutlich reduziert. Dabei hätten sie – neben dem als Messe-Schwerpunkt zu bezeichnenden Thema Hybrid – beispielsweise mit dem brandneuen Verso, der seine Weltpremiere erlebt, jede Menge weitere interessante Themen an den interessierten Mann bzw. die Frau bringen können.

Beispiele: das Easy7-Sitzkonzept mit insgesamt 32 verschiedenen Sitzkombinationen, die Komponenten des Eco-Konzepts Toyota Optimal Drive, die Valvematic der Benzin-Motoren oder die Kraftstoff- und CO2-Ersparnis dieser herkömmlichen Antriebs-Varianten. Dementsprechend stand der Hybrid schlechthin, der Prius, der inzwischen in der dritten Generation auf dem Markt kommt, zusammen mit dem E-Fahrzeug FT – EV, der der Mini-Klasse angehört und dem FCHV – der SUV-Kategorie zuzuordnen, im Mittelpunkt.

Der Prius III, der nach seiner Weltpremiere in Detroit (Anfang bis Mitte Januar) in Genf erstmals einem breiten europäischen Publikum vorgestellt wurde, ist noch effizienter geworden. Kompaktere Komponenten, aerodynamische Linienführung mit einem cw-Wert von jetzt nur noch 0,25 werden dazu beitragen, dass zur bisherigen Verkaufszahl von 1.000.000 Stück (der Ur-Prius wurde 1997 vorgestellt) schnell eine weitere Million dazu kommt.

Bei der Tochter Lexus war sogar nahezu der gesamte Stand den unterschiedlichen Hybrid-Varianten gewidmet. Den RX 450h stellte man dabei sogar als Schnittmodell aus, quasi als Beleg für die verbaute neueste Hybrid Technologie. Zusammen mit den Brüdern und Schwestern wie dem GS 450h oder dem LS 600h setzte man auch in diesen Segmenten bei Thema praktischer Umwelt ein deutliches Statement.

Text und Bilder: Bernhard Schoke

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