Test-Tour: Range Rover Sport

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Der Range Rover Sport ist das beste (Zug)-Pferd im Stall des britischen Traditionsunternehmens Land Rover und verzeichnete im gerade abgelaufenen Jahr mehr als 2.000 Verkäufe. Das erscheint zwar im Vergleich mit anderen Herstellern nicht viel, macht aber bei Land Rover rund ein Drittel der gesamten Verkäufe aus. Wir fuhren den Briten mit dem 2,7-Liter-Turbodiesel mit 190 PS und der gehobenen HSE-Ausstattung.

Der Range Rover Sport ist sozusagen der kleinere agile Bruder des Range Rover. Wem der große Range zu wuchtig erscheint, hat an der handlicheren Ausgabe des Range Rover Sport seine Freude. Wobei handlich bei einer Außenlänge von 4,79 m nur im Vergleich zu dem fast fünf Metern des Range Rover gilt. Ansonsten ist der Range Rover Sport unschwer als Range zu identifizieren. Klare Linien, Ecken und Kanten und eine imposante Breite von 2,12 m. Die in der HSE-Version serienmäßigen 20-Zoll-Felgen unterstreichen ebenfalls die auffällige Außenwirkung. Im Inneren erwartet die Insassen viel Platz und Komfort. Besonders beeindruckt hat während der Testzeit der Kofferraum, der nach dem Besuch des örtlichen Möbelmarkts durch Umlegen der Rücksitze die Anmietung eines Kleintransporters überflüssig machte und brav die vielen Möbelpakte schluckte. (968-2.130 Liter)

Der 2,7-Liter Turbodiesel mit 140 kW/190 PS stellt die kleinste Motorisierung dar. Über dem Sechszylinder gibt es noch einen V8-Diesel mit 200 kW/272 PS und zwei V8-Benziner mit 220 kW/299 PS und 287 kW/390 PS. Für den Alltagsbetrieb erwies sich der Sechszylinder als gute Wahl. Im Spagat zwischen Durchzugskraft, Verbrauch und Kosten konnte der Turbodiesel überzeugen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 193 km/h. In immerhin 12,7 Sekunden schafft der mindestens 2,5 Tonnen schwere Wagen den Spurt von 0 auf 100 km/h. Im Alltagsbetrieb gab sich der Range Rover Sport mit durchschnittlich 10,5 Litern (CO2-Ausstoß: 275 g/km) zufrieden und lag damit nur einen halben Liter über dem angegeben Wert. Der Wert geht in Ordnung, immerhin bietet der Wagen ordentlich Luftwiderstand und zum anderen hat er diverse technische Extras an Bord, wie zum Beispiel ein permanenter Allradantrieb oder elektronische Regler, die bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit den richtigen Grip vermitteln helfen. Der Range Rover Sport ist ein richtiger Offroader, der sich nicht nur als Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen eignet, sondern auch abseits der Straßen eine gute Figur abgibt.

Ab 55.100 Euro beginnt die Preisliste für den Range Rover Sport mit dem Sechszylinder Diesel. Die gehobene HSE-Version startet bei 66.800 Euro. Neben der Off-Road-Technik bietet der Wagen die üblichen Sicherheitsstandards. In puncto Komfort sind im Preis unter anderem Ledersitze, Bi-Xenon Scheinwerfer, ein DVD-Navigationssystem und Parksensoren enthalten.

Text: Elfriede Munsch

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