Mazda BT-50 als Brandhelfer

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Auch wenn die verheerenden Waldbrände in Griechenland längst erloschen sind, sind die Erinnerungen an die Katastrophe in diesem Sommer noch frisch. Um die Arbeit des griechischen Innenministeriums in den von den Waldbränden betroffenen Risikogebieten zukünftig zu unterstützen, übergibt die Mazda Motor Europe GmbH insgesamt 35 Mazda BT-50 Pickups mit spezieller Feuerlöschausrüstung an die griechische Behörde.

Der Mazda-Vertriebspartner in Griechenland, die Firma ELMA S. A., wird zu diesem Zweck die Pickups mit einer eigenen Feuerlöschanlage umrüsten. Der insbesondere für leichte Nutzfahrzeuge vorgesehene Aufbau besteht aus einem Stahlgerüst, einem 800-Liter-Wassertank, einer Hochdruck-Kreiselpumpe, 25-Meter-Schläuchen mit speziellen Düsen sowie weiterer Ausrüstung zur Brandbekämpfung.

In den letzten vier Jahren haben Mazda und ELMA bereits über hundert solcher Auf-bauten an griechische Gemeinden ausgeliefert, so James Muir, CEO und Präsident Mazda Motor Europe GmbH. Aber die Brandkatastrophe in diesem Sommer hat uns gezeigt, dass noch mehr getan werden muss. Wir hoffen, dass unsere Fahrzeuge aktiv dazu beitragen, dass derartige Großfeuer in Griechenland nicht mehr vorkommen.

Alle Mazda BT-50 werden in der L-Cab Version (Freestyle Cab) mit je zwei gegenläufig öffnenden Türen und Platz für vier Personen ausgeliefert. Außen sind die Brandhelfer in rot lackiert, mit speziellen Plaketten auf den Seiten. Sie kommen als Ersthelfer-Einsatzwagen in Risikogebieten insbesondere in den Sommermonaten zum Einsatz. Mit Allradantrieb und dem starken 2,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel ausgestattet, sind die BT-50 Pickups bestens für Fahrten in Waldgebiete geeignet. Wird ein Brand gemeldet, können sie schnell vor Ort agieren und das Feuer löschen oder es so lange unter Kontrolle halten, bis größere Löschfahrzeuge eintreffen.

Derzeit wird vom griechischen Innenministerium geprüft, welche Gemeinden die 35 Pickups am dringlichsten benötigen. Vermutlich gehen sie aber in die Regionen Ilia und Messinia (Halbinsel Peloponnes), Süd-Euböa (Insel), Chalkidiki (im Norden von Griechenland), Ioannina und Korfu (im Westen von Griechenland). Die Übergabe der ersten umgerüsteten Fahrzeuge soll im Frühjahr 2008 starten.

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