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cirKUS: Laylow. (Tent Music/Groove Attack)

Das Leben schreibt die besten Storys: Vier Leute nehmen nehmen einen Flug von London nach Stockholm, um in ihrer neu gegründeten WG in Schweden eine Mischung aus Hip Hop, Folk, Rock und Elektropop zu kreieren: cirKus ist geboren. Die cirKus-Story beginnt, als Burt Ford Karmil kennenlernt. Zu der Zeit schlägt sich Ford in Londoner Musikstudios mit diversen Projekten herum, hat bereits drei Alben seiner Frau Neneh Cherry zum Grossteil produziert, gemeinsam mit ihr die Karrieren von Massive Attack, Portishead und Tricky angeschoben, doch von Karmils Musik – der junge Mann ist Studioassistent und zugleich klassisch ausgebildeter Gitarrist und Turntablist – ist er sofort angetan.Das Ergebnis lässt sich als ätherischen Folk, Hip Hop für die Abenddämmerung, bittersüssen Pop beschreiben, könnte, wie hier vorgelegt, auch als Soundtrack durchgehen. Das Rezept: Ideen kommen von überall und die Stücke nehmen wie von selbst Gestalt an; ein Take reicht bei der Aufnahme, manchmal zwei, aber nie mehr als das, damit die Spontaneität nicht verloren geht. Klingt simpel und ist raffiniert.

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