Iveco: Trakker 8×4 schleppt auch schwere Lasten ab

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Ralf Sassenhausen betreibt in Remscheid und Wuppertal neben Kfz-Werkstätten auch einen Pannen- und Abschleppdienst im Auftrag von ADAC und ADAC TruckService. Dabei setzt er Dailys, Eurocargos und Trakker von Iveco ein. Jüngstes Mitglied im Fuhrpark ist ein Iveco Trakker AD 340 T 48 (8x4x4). Der Vierachser aus der Baufahrzeug-Reihe von Iveco wird von einem 353 kW (480 PS) starken Sechszylinder-Reihendiesel Cursor 13 mit 12,9 l Hubraum angetrieben. Der Berge- und Abschleppaufbau kommt von Empl in Kaltenbach (Österreich). Seine Winden und Hydraulikzylinder werden per Nebenabtrieb und Hydraulikpumpe vom Fahrzeugmotor angetrieben.

Das Abschleppfahrzeug ist in der Lage, auch ganz schwere Brocken aufzurichten und abzuschleppen. Neben der obligatorischen Brille, mit der havarierte Lkw an den Vorderrädern zum Abschleppen angehoben werden, führt das Fahrzeug eine Vielzahl an Ketten, Seilen, Haken, Aufnahmen für verschiedenste Achstypen (falls ein Anheben an den Rädern nicht möglich ist) und für besondere Fälle auch einen 220-V-Generator mit.
Wie alle Abschlepp- und Pannenfahrzeuge von Sassenhausen ist auch der Trakker mit einem GPS-Gerät ausgestattet. So weiß das Unternehmen immer ganz genau, wo sich seine Fahrzeuge gerade befinden. Bei einem Hilferuf kann dann der Wagen dort hin geschickt werden, der dem Havaristen am nächsten ist.

Insgesamt hat Sassenhausen 20 Fahrzeuge verschiedener Größen im Einsatz für den Pannen- und Abschleppdienst. Sassenhausen beschäftigt an beiden Standorten zusammen rund 40 Mitarbeiter. Einsatzgebiet für den ADAC ist das Bergische Land. Außerdem schleppt das Unternehmen bei Bedarf für die Iveco West Nutzfahrzeuge GmbH mit Betrieben in Dortmund, Düsseldorf, Freudenberg (bei Siegen), Köln und Münster sowie einer Vielzahl an Vertragswerkstätten.

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