IAA Frankfurt: Alle Neuheiten auf einen Blick

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KÜS mit Messestand in Halle 5.1/6.1 D03

Sie gilt mit Recht als die Nabelschau der Automobilwelt. Alle zwei Jahre wieder wird unter den Frankfurter Messetürmen bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) ein Feuerwerk der Neuheiten abgebrannt. Das ist auch bei der 61. Auflage vom 15. bis 25. September 2005 nicht anders. In diesem Jahr werden mehr als 1.000 Aussteller und mehr als 1 Million Besucher erwartet. Einen Überblick über die wichtigsten Neuheiten von A wie Alfa Romeo bis V wie Volvo bieten wir an dieser Stelle an, wobei dieser keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann und soll.

Die KÜS informiert über ihre Dienstleistungen im Bereich der gesetzlichen Fahrzeugüberwachung und den klassischen Tätigkeiten im Sachverständigenbereich auf einem eigenen Stand. Zwischen der Halle 5.1 und 6.1 erwartet das Messeteam die Besucher.

ALFA ROMEO: 1998 wurde der Alfa 156 Auto des Jahres. An den grandiosen Erfolg dieses Fahrzeugs möchte der neue 159, der als Limousine bereits auf dem Genfer Frühjahrssalon zu sehen war, anknüpfen. Seine Markteinführung, ebenfalls als Viertürer, steht unmittelbar bevor. Die Kombi-Version, bei Alfa Sportwagon (SW) genannt, mit Motoren bis zu 260 PS soll später folgen. Mit Allradantrieb und modernen Dieselaggregaten gibt sich die sportliche Edelmarke des italienischen Fiat-Konzerns betont innovativ und zukunftsorientiert

AUDI: Eines der interessantesten Fahrzeuge in Frankfurt ist in diesem Jahr der Audi Q7, der in vielen technischen Bauteilen mit dem VW Touareg und dem Porsche Cayenne verglichen wird. Der Q7, der auch als US-Seller konzipiert und deswegen als Siebensitzer gebaut wurde, soll in nicht allzu ferner Zukunft auch als Hybridversion zu bekommen sein. In 25 Jahren bewährte Quattro-Technik sorgt für die Kraftübertragung des 4,95 Meter langen Offroad-Audi. Das Fahrzeug kommt zunächst als 3.0 TDI V6 mit 225 PS und als 4,2 Liter V8 FSI mit 345 PS auf den Markt. Weitere Sechszylinderbenziner und Achtzylinderdiesel werden folgen.

BMW: Die Münchener zeigen den neuen 3er-Touring in allen Motorisierungen sowie den 265 PS starken BMW 130i. Damit wagt sich die Marke mit der weiß-blauen Raute im Kühlergrill erstmals in die so genannte GTI-Fraktion vor, die bisher im Hause BMW eher als etwas verpönt galt. Jede Menge Leistung bieten die sportlichen Versionen der Tochter M-GmbH von 6er-Cabrio und Z4. Wie schon der M6 hat das gleichnamige Coupé phänomenale 507 PS .

BUGATTI: Nach mehreren Präsentationen auf Automobil-Ausstellungen soll der Bugatti Veyron im nächsten Jahr endlich auf die Straße kommen. Wozu, weiß eigentlich keiner so recht, aber das 1.001 PS starke Kraftpakt hat angeblich die Motor- und Getriebeprobleme überwunden. Eine Höchstgeschwindigkeit von 406 Stundenkilometer und günstige 1,8 Millionen Euro prädestinieren den Sechzehn-Zylinder als günstiges Schnäppchen. Wem's taugt, bittschön.

CADILLAC:. Die amerikanische Nobelmarke präsentiert den neuen STS. Mit der Oberklassekonkurrenz von Mercedes S-Klasse, BMW 7er, Audi A8 oder Lexus LS 430 will man in Zukunft auf dem europäischen Markt zumindest eine Nebenrolle spielen. Der STS wird als 3,6 Liter großer Sechszylinder und 4,6 Liter großer Achtzylinder angeboten.

CHEVROLET:. Erstmals unter dem neuen Namen treten die Südkoreaner, die hierzulande einmal Daewoo hießen, in Frankfurt an. Mit der GM-Mutter im Rücken sollen Modelle wie die neue Limousine Evanda und der mit dem Opel Frontera verwandte S3X für Absätze außerhalb der traditionellen Segmente (Klein- und Kompaktfahrzeuge) sorgen.

CHRYSLER: Zu dem mächtigen 300C gesellt sich die Sportversion 300C SRT-8 mit 426 PS. Bedeutsamer für den europäischen Markt ist jedoch der 300C 3.0 CRD, ein Dreiliter-Commonrail-Diesel aus dem Hause Mercedes-Benz mit 220 PS. Der immer noch aufregende PT Cruiser wird etwas frischer gemacht, und erhält zusätzliche neue Motoren.

Citroën: Blickfang auf dem Stand der Franzosen wird die Luxuslimousine C6 sein, der gegen Ende diesen Jahre mit leistungsstarken Diesel- und Benzin-Versionen zu den Händlern kommen soll. Ein Facelift des C3 soll jedoch zeigen, dass die eigentliche Heimat der Marke mit dem Doppelwinkel die Kompaktfahrzeuge sind.

CORVETTE: Kraft pur offeriert die Corvette Z06 mit 377 kW/512 PS. Seine Werte: 0 auf 100 in 3,9 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von 319 Kilometer pro Stunde. Praktisch als Weihnachts-Überraschung: Die Corvette Z06 soll im Dezember zu Preisen von 79.950 Euro zu den Händlern kommen.

FERRARI: Noch ein paar Nachrichten aus der Abteilung reich, schnell und schön. Der neue Ferrari F600 Imola, ein Sechs-Liter-Zwölfzylinder mit 600 PS ist auf jeden Fall einen Abstecher zur sportlichsten aller Fiat-Töchter wert. Darf's ein bisschen mehr sein? Bitte schön: Der Ferrari FXX mit 800 PS ohne Straßenzulassung ist nur ein Spielzeug für abgesperrte Asphalt-Bänder: 1,75 Millionen Euro muss der geneigte Interessent für 370 km/h Spitze hinblättern.

FIAT: Der neue Grande Punto. Soll die Modellpalette etwas auffrischen. Der Punto, der zusammen mit dem neuen Opel Corsa entwickelt wurde, soll im Oktober dieses Jahres eingeführt werden. Außerdem werden eine 4×4-Version des Idea und ein SUV auf Panda-Basis gezeigt.

FORD: Das Neuheiten-Karrussel der Kölner offeriert in Frankfurt das Focus Cabriolet, nachdem Ka und Mondeo schon etwas facegeliftet worden sind. Der offene Viersitzer mit mehrteiligem Klappdach stammt aus der Feder von Pininfarina. Der Van Ford SAV soll erstmals als fertige Version zu sehen sein: Größer als der Focus C-Max und fast so geräumig wie der in die Jahre gekommene Ford Galaxy, soll er in neue Marktsegmente vorstoßen.

HONDA: Mit vielen Design-Traditionen bricht der neue Honda Civic. Die achte Generation des Bestsellers hat so gar nichts mehr gemeinsam mit den Vorgängern. Zunächst soll er in drei Motorisierungen zu erhalten sein. Der neue Civic wartet mit dem gleichen variablen Sitzsystem wie der kompakte Honda Jazz auf.

HYUNDAI: Für die Südkoreaner bricht ihr wahrscheinlich wichtigstes Jahr ihrer Geschichte in Europa an. Als Hauptsponsor der Fußball-WM zeigt Hyundai den überarbeiteten Getz mit 1,4-Liter-Benziner und 1,5-Liter-Diesel. In der Oberklasse soll der Grandeur, der 2006 auf den Markt kommt, die Wandlung des Herstellers vom Billig-Anbieter zum gut aufgestellten Konzern dokumentieren.

JAGUAR: Die Coupe- und Cabrioversionen des eleganten XK bedürfen einer Blutauffrischung. Mit dem neuen, in Leichtbauweise produzierten XK will Jaguar verloren gegangenen Boden wieder gut machen.

KIA: Der neue Rio ist DER Hoffnungsträger der Südkoreaner in der Kompaktwagenklasse. Der deutlich moderner geformte Rio wird nun auch mit Dieselantrieb erhältlich sein. Dies gilt auch für den kleinen Picanto.

LAMBORGHINI: Die Audi-Tochter präsentiert für 160.000 Euro den neuen offenen Gallardo Spyder als Eyecatcher in Frankfurt.

LEXUS: Die Edelmarke aus dem Hause Toyota präsentiert das Hybrid-Fahrzeug Lexus RX 400h sowie den neuen Lexus IS 250, der gegen 3er-BMW, Audi A4 und Mercedes C-Klasse antreten soll. Das sportliche Mittelklassemodell wird erstmals auch mit einem 2,2 Liter großen Dieselmotor mit 177 PS zu bekommen sein.

MAZDA: Der neue MX-5 soll eines der Messe-Highlights werden. Der sportliche Roadster kommt zum Winter auf den Markt. Außerdem zeigt Mazda den überarbeiteten Mazda 6 und den Mazda 6 MPS mit 260 Turbo-PS und Allradantrieb. Der Premacy-Nachfolger Mazda 5 wird mit Dieselantrieb gezeigt.

MERCEDES-BENZ: Die Schwaben brennen ein selten gesehenes Feuerwerk ab. Die neue S- und die R-Klasse werden die Höhepunkte in der Mercedes-Welt sein. Die S-Klasse gilt nicht von ungefähr als Maßstab bei den Luxuslimousinen. In etwas preisgünstigere Kategorien fallen da die B- und die M-Klasse, die ebenfalls Premiere haben.

MINI: Der Mini One ist zukünftig auch als Cooper D mit 88 PS und mehr Drehmoment erhältlich. Wie bisher kommt der Motor von Toyota

MITSUBISHI: Die einstmals schwer angeschlagenen Asiaten setzen auf den offenen Mitsubishi Colt CC. Der knapp vier Meter lange Viersitzer soll im Frühjahr 2006 in Serie gehen. Weitaus brachialer ist da die Fahrmaschine Evo IX des Serienmodells Lancer mit knapp 300 PS.

NISSAN: Mit Modellen wie dem 350Z oder dem Pathfinder zeigte Nissan Modelle aus der Kategorie Alle mal herschauen. Auf der IAA wird der Almera-Nachfolger Tone zu sehen sein. Der neue Micra C+C lehnt sich am Peugeot 206 CC an und ist die neue Micravariante von Coupé und Cabrio in einem.

OPEL: Mittelpunkt des Opel-Stands wird der neue Astra Twin Top sein. Obwohl schon auf dem Markt, dürfte auch die zweite Generation des Zafira breiten Raum einnehmen. Vectra und Signum stehen ebenfalls facegilfet auf der diesjährigen IAA von Seiten der Rüsselsheimer. Darunter ein Vectra GTS mit 260 PS.

PEUGEOT: Neben dem 107 sorgt bei den Löwen der 1007 mit seinen elektrischen Schiebetüren, dem flexiblen Innenraum-Konzept und den wechselbaren Armaturenbrett-Applikationen für Aufsehen. Wunderschön geschnitten dürfte dies auch für das Coupé der Baureihe 407 gelten. Die 307-Modelle präsentieren sich facegeliftet.

PORSCHE: Am Stand der Zuffenhausener steht der Cayman S im Mittelpunkt. Der kleine Porsche ist stark mit dem offenen Boxster verwandt, hat zwei Sitze und soll zunächst nur als ®S-Version¯ mit 295 PS zu haben sein. Eine schwächere Variante mit rund 250 PS soll später kommen.

RENAULT: Die Franzosen zeigen den neuen Clio, der bereits zum Marktstart mit verschiedenen Benzin- und Dieselmodellen in Serie geht. Auch die Kombiversion des preisgünstigen Dacia Logan dürfte für unter 8.000 Euro von Interesse sein.

SAAB: Der in die Jahre gekommene 9-5 erhält eine umfangreiche Modellpflege. Dazu gehören neue Front, neues Heck und neue Motoren. Hinzu kommen ein Diesel mit Partikelfilter und das neue Topmodell mit 2,8 Liter V6 und Turbotechnik.

SEAT: Die spanische Markenfamilie ist nach Toledo, Ibiza und Altea mit dem Leon komplett. Der Leon ist ein komplett neues Auto auf Basis des Konzernbruders Golf, der das sportliche Image der Audi-Tochter weiter bewahren will und kann.

Škoda: Die tschechische VW-Tochter zeigt die Sportversion des Octavia, den Octavia RS mit 200 PS.

SSANGYONG: Mit dem neuen Kyron, einem Mittelklasse-SUV strebt SsangYong den Durchbruch auf dem europäischen Markt an. Die Preise des 4,66 m langen Kyron beginnen unter 25.000 Euro. Es gibt einen Zweiliter-Commonrail-Diesel von Mercedes-Benz (136 PS) sowie alternativ Allrad- und Heckantrieb.

SUZUKI: Star der Japaner wird der neue Grand Vitara sein. Zunächst gibt es einen Zweiliter-Benziner, gefolgt von einem drehmomentstarken Common-Rail-Diesel mit 150 PS.

TOYOTA: Der neue Toyota Yaris und der neue Toyota RAV 4, werden im Mittelpunkt des größten Automobilherstellers der Welt stehen. Der Toyota RAV 4 wird mit Benzinmotor (150 PS) und Dieselaggregaten (136 bis 177 PS) erhältlich sein. Auch eine Hybridversion ist für später vorgesehen.

VOLKSWAGEN: Nach langer Pause zeigen die Wolfsburger endlich wieder ein Golf Cabriolet, auch eines mit Dieselantrieb. Ebenfalls zu sehen ist der neue Passat Variant mit Leistungen zwischen 102 und rund 250 PS. Außerdem gibt es den 4,77 m langen Wolfsburger mit Zwei- und Vierradantrieb sowie mit verschiedenen Getriebevarianten. Zudem zeigen die Wolfsburger den neuen Jetta, die Limousinenvariante des Golf. Der neue Golf R32 mit 250 PS und 4Motion-Antrieb wird das Zuckerstückchen in der Volkswagen-Welt sein.

VOLVO: Die Schweden zeigen das neue Cabriolet. C 70, für das für einen späteren Zeitpunkt auch Dieselmodelle vorgesehen sind.

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