Erhöhte Vorsicht bei schlechter Sicht

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Die dunkle Jahreszeit bedeutet für die Verkehrsteilnehmer schlechte Sicht und vor allem auch Nässe. Die Nässe bildet für den Straßenverkehr eine sehr gefährliche Wetterlage, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Nässe und Regen schränken die Sicht ein, gleichzeitig verlängert sich der Bremsweg um etwa ein Drittel.

Werden bei Nässe die Straßenverhältnisse unterschätzt, kommt es schnell zum Unfall. Eine nasse Straße kann durch Laub leicht zur Rutschbahn werden. Insbesondere auf Landstraßen ist die Gefahr sehr groß. Durch Unfälle wegen Nässe kamen im Jahr 2003 175 Verkehrsteilnehmer ums Leben und 1.900 wurden schwer verletzt. Der Winter bringt mit Schnee und Eisglätte ein zusätzliches Risiko. Schnee und Eis verursachten etwa 9.600 Unfälle, bei denen 194 Menschen getötet und über 2.800 schwer verletzt wurden.

Grund für die meisten Unfälle: Pkw-Fahrer überschätzen ihr Fahrvermögen auf nassen und glatten Straßen und haben sich nicht frühzeitig auf die neue Wetterlage eingestellt. Winterreifen und ein Lichttest sollten in der jetzigen Jahreszeit selbstverständlich sein. Der DVR rät deswegen allen Verkehrsteilnehmern, sich frühzeitig auf die Wetterlage einzustellen. Autofahrer sollten besonders auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen, das verschlechterte Bremsverhalten bei Nässe und Glätte berücksichtigen und Ihr Tempo den Bedingungen anpassen. Doch nicht nur Autofahrer können zu einer erhöhten Sicherheit beitragen. Auch Motorradfahrer, Radfahrer und Fußgänger sollten sich auf die Gefahren auf nassen Straßen und auf die dunkle Jahreszeit einstellen.

Text und Foto: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR)

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