Neuer Wind bei Renault

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Schnittige Formen und kompakte Maße und ein 2-in-1-Sitzkonzept charakterisieren die Roadster-Studie Wind, mit der Renault auf dem Genfer Automobil-Salon 2004 vertreten ist. Der Sportwagen ist 3,87 Meter lang und betont puristisch gestaltet. Einzige Schmuckelemente der Wind-Karosserie sind die mandelförmigen Rückleuchten und die weit in die Kotflügel gezogenen Scheinwerfer.

\x09Der ovale Schnitt des Innenraums macht es möglich, dass bei Außenmaßen drei Personen im Wind Platz finden können. Der Rücksitz ist zentral in der Mitte des Fahrzeugs platziert. Wird er nicht benötigt, erinnert lediglich die muldenförmige Rückenlehne an die Sitzmöglichkeit. Nimmt ein Passagier im Fond Platz, lässt sich das Mittelteil zwischen den Vordersitzen herausnehmen und zur Sitzfläche umfunktionieren. Dadurch wird außerdem der Beinraum zwischen den Vordersitzen für die dritte Person großzügig erweitert. Ist der Rücksitz nicht belegt, gewinnen die Insassen zusätzlichen Gepäckraum im Fond.

\x09Die ebenfalls oval geschnittenen Vordersitze verschmelzen mit der Türinnenverkleidung zu einer Einheit. Für den Insassenschutz sorgen zwei ausfahrbare Überrollbügel und Dreipunktgurte auf allen Plätzen.

\x09Mit der Roadster-Studie entwickelt Renault auch das Bedienkonzept Touch Design weiter. Alle Schalter und Hebel verdeutlichen ihre Funktion bereits durch ihre spezielle Gestaltung und lassen sich deshalb gefühlsmäßig betätigen. Über das zentral zwischen den Vordersitzen angeordnete, runde Bedienmodul steuern Fahrer und Beifahrer Audioanlage, Navigations- und Kommunikationssystem. Aus der Verkleidung der Fahrertür fährt auf Druckimpuls das ebenfalls runde Steuermodul für Heizung, Klimaanlage, Gebläsestärke und Luftverteilung aus. Einzige Anzeige im bewusst minimalistisch gestalteten Cockpit ist die kombinierte Tachometer-/Drehzahlmessereinheit. Der mit Aluminium eingefasste Glaszylinder zeigt Informationen digital und analog an. Die Drehzahlskala ist ringförmig um die Geschwindigkeitsanzeige angeordnet.

\x09Die Kraftübertragung übernimmt ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe. Alternativ zum Schalthebel kann der Fahrer die Gänge über Paddel am Lenkrad wechseln. Den Antrieb besorgt der aus Mégane, Laguna und Espace bekannte 2.0 16V-Benziner mit 99 kW/135 PS.

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