Erste Erfahrungen mit dem 160 PS-Outlander von Mitsubishi

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Mehr Dampf für den Outlander – mit diesem Ziel setzt Mitsubishi seine Modelloffensive kurz vor Jahresschluss fort. Im Frühjahr wurde der vielbeachtete Outlander vorgestellt, ein sogenanntes Crossover-Modell. Für jeden etwas, einsetzbar in der Stadt und für die Fahrt zur Oper ebenso geeignet wie für die Tour im leichten Gelände, so sollte das Fahrzeug beim Kunden ankommen. Jetzt hat der japanische Importeur dem Outlander ein stärkeres Herz gegeben. Mit 2,4 Liter Hubraum leistet der Vierzylinder-16V-Motor 118 kW/160 PS. Technische Schmankerl sind zweifelsohne die obenliegende Nockenwelle und zwei Ausgleichswellen sowie die variable Ventilsteuerung, bei Mitsubishi MIVEC genannt. Bei herkömmlichen Ventiltrieben bringt das Nockenprofil über die gesamte Drehzahlspanne immer Kompromisse mit sich, Leistungsentwicklung und Durchzugskraft können darunter leiden. Das neue System von Mitsubishi bringt nun mehr Power bei niedrigen und hohen Drehzahlen. So liegen bei 4.000 Motortouren stramme 216 Newtonmeter Drehmoment an. Bei ersten Fahrten zeigte sich der 2,4-Liter-Outlander als agiles, forsches Auto und verspricht viel Fahrspaß. Sprintstark geht er nach vorne, laut Mitsubishi liegt bei 9,9 Sekunden die 100 km/h-Marke an, seine Höchstgeschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben. Und dies alles geschieht bei moderatem Spritverbrauch; 9,8 Liter im Schnitt braucht der Outlander für 100 Kilometer Fahrstrecke. Das gut zu schaltende Fünfganggetriebe bringt die Power flott an den permanenten Allradantrieb, das mit Mitteldifferential und Viscosperre dem Fahrzeug einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn garantiert. Die Bodenfreiheit liegt bei 195 Millimeter. Allerdings sollte man von Fahrten in schweres Gelände Abstand nehmen, dafür hat Mitsubishi Fahrzeuge wie den Pajero im Programm, die auch im tiefsten Morast keine Antwort schuldig bleiben. Mit dem modernen Design und der vielfältigen Nutzbarkeit ist der Outlander eine echte Bereicherung für das sogenannte SUV-Segment, in dem alle Fahrzeuge mit einem großen, vielfältigen Nutzwert vertreten sind. Der Stauraum etwa für Freizeitaktivitäten ist bei umgeklappter Rücklehne mit 1.049 Litern sehr respektabel, und als Reiselimousine sind die Passagiere komfortabel untergebracht.

Auf Wunsch kann man im Mitsubsihi Outlander auch schalten lassen, mit dem 4-Gang-Automatikgetriebe INVECS II für einen Aufpreis von 1.500 Euro.Für die Sicherheit enthält der Outlander natürlich alle gängigen Einrichtungen, von den Airbags rundum bis zur ISOFIX-Befestigung für Kindersitze.

Der Preis für den Outlander 2,4 liegt bei 24.790 Euro und somit um 800 Euro höher als die adäquate Version des 2,0-Liter-Fahrzeuges.

Wem dieser Outlander dann immer noch nicht stark genug ist, der gedulde sich noch bis zum nächsten Jahr. Dann kommt Mitsubishi mit einem 200 PS-Turbomotor für den Outlander.

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