DS7: “Drei Herzen” und viel Chic

Ab sofort steht der facegeliftete DS7 beim deutschen Handel zum Verkauf bereit. Die Preispalette für den Medium-SUV, der mit Diesel-Motorisierung oder als Plug-In-Hybrid erhältlich ist beginnt bei 42.490 Euro mit der 130 PS Diesel-Motorisierung. Für die Teilzeitstromer ruft DS Automobile mindestens 49.590 (225 PS), 54.790 Euro (300 PS 4×4) beziehungsweise 62.490 Euro (360 PS 4×4) auf. Bei allen Motorversionen wird die Kraft mittels einer Achtgang-Automatik auf die Räder gebracht.

Optisch fallen die scharfen Kanten, der große sechseckige Kühlergrill mit auffälliger Lichtsignatur mit LED-Scheinwerfern des 4,59 Meter langen, 1,89 Meter breiten und 1,62 Meter hohen Franzosen ins Auge. Kurze Überhänge vorn und hinten sowie die gestreckte Heckpartie mit schmalen LED-Rückleuchten runden den eleganten Auftritt des SUV ab. Serienmäßig kommt das Top-Modell La Premiere auf 21 Zoll Leichtmetallfelgen zu den Kund*innen.

Neu in der Motorenpalette ist der DS7 E-Tense 4×4 360. in der La Premiere-Version (Neupreis: 71.490 Euro für die Ausstattung “La première”). Der Vierzylinder und die beiden Elektromotoren ergeben eine Gesamtsystemleistung von 265 kW/360 PS und sorgen für ordentliche Schubkraft mit einem Drehmoment-Bestwert von 520 Nm. Herzstück ist ein 1.6-Liter Turbobenziner mit 147 kW/200 PS. An der Vorderachse hilft ein 81 kW/110 PS starker E-Motor, an der Hinterachse mit weiterer mit 83 kW/113 PS. Die Elektromotoren werden über eine 14,2 kWh Lithium-Ionen-Batterie gespeist. Die Batterieladezeit beträgt zwischen zwei und vier Stunden, an der Haushaltssteckdose sollte man durchaus siebeneinhalb Stunden einkalkulieren. Das reicht dann allerdings nur für 58 Kilometer rein elektrische Fahrt. Die maximale elektrische Höchstgeschwindigkeit beträgt 190 km/h. Die Kraft wird über eine Acht-Stufenautomatik, die präzise schaltet, auf die Räder gebracht. Aus dem Stand sprintet der DS7 in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und bei einer Spitzengeschwindigkeit von 235 km/h ist Schluss. Dabei liegt sein Normverbrauch (WLTP) laut Hersteller bei 1,8 Liter und 18,7 kWh Strom. Der Allradler startet im Elektromodus und nimmt geräuschlos seine Fahrt auf und bei Bedarf schaltet sich der Verbrenner automatisch hinzu. Das Fahrwerk federt und dämpft dank der kameragesteuerten Aktivfederung komfortabel ab. Das System passt die Härte der Dämpfer den aktuellen Fahrgegebenheiten in Echtzeit an. Der elegante Franzose bietet hohen Fahrkomfort und Sicherheit sowie ein gutes Zusammenspiel von Benzin- und den beiden Elektromotoren. Dabei hält sich sein Spritkonsum – sofern man den Akku regelmäßig lädt und nicht nur mit einem Bleifuß unterwegs ist in Grenzen. Unser Verbrauch wurde vom Bordcomputer auf 5,2 Liter und 11,3 kWh errechnet.

Im Innenraum geht es chic und elegant zu, etwa mit einer Polsterung im Uhrenarmband-Design und einem Chronographen aus der Manufaktur Bernard Richard. Das Infotainmentsystem mit 12-Zoll-Touchscreen hat eine neue Software, DS Iris, sie steuert die Spracherkennung (z.B. Navigation und Klimatisierung). Die verwendeten Materialien machen durchweg einen hochwertigen Eindruck. Mit seinem Radstand von 2,74 Meter sind die Platzverhältnisse vorne wie hinten gut bemessen. Auch Ablagemöglichkeiten sind genügend vorhanden. Hinter der großen Heckklappe können mindestens 555 Liter Gepäck verstaut werden.

Auch in Sachen Sicherheit und Komfort ist der DS7 als “La première” bestens gerüstet. Neben allen gängigen Sicherheitssystemen gibt es “DS Night Vision”, das System erkennt bei Dunkelheit mittels Infrarotkamera Objekte neben und auf der Straße. Ein System zur Fahrertüchtigkeit checkt anhand der der Lid-Bewegungen ob beim Fahrer noch fahrtüchtig ist und überprüft den Aufmerksamkeitsgrad. PEin anorama-Schiebedach, Vordersitze, die belüftet und mit Massagefunktion und außerdem beheizbar sind, eine ebenfalls beheizbare Windschutzscheibe und kabelloses Laden vom Smartphone sind ebenso seriell verbaut wie eine 360 Grad-Kamera vorne und hinten und eine Verkehrsschilderkennung.

Fotos: DS/Stellantis. Kernbach

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