Getriebe-Reparatur: Alternative zum Austausch

Bei einem Getriebeschaden gibt es für den Autofahrer nur wenige Möglichkeiten. Auf der einen Seite der kostspielige Getriebeaustausch, der mehrere tausend Euro kostet und somit bei älteren Fahrzeugen ganz schnell den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten kann. Oder aber die preiswertere fachgerechte Reparatur, egal ob es sich da um ein Schalt-, Automatik-, Doppelkupplungs- oder Hybridgetriebe handelt. ZF Aftermarket hat jetzt in Holzwickede bei Dortmund ein neues Kompetenzzentrum für Pkw-Getriebe eröffnet. Hier liegt der Fokus auf Diagnose und Reparatur von Getrieben - oder auch einem Getriebetausch.

Zentrale Voraussetzung bei der Behebung von Getriebeschäden sind – laut ZF Aftermarket – umfassendes Fachwissen und eine hohe Diagnose-Expertise für Getriebe aller Marken. Das neuen Kompetenzzentrum begleitet gemeinsam mit den Service Points freie Werkstätten bei der komplexen Getriebeinstandsetzung. Das Kompetenzzentrum ist mit geschultem Personal, modernsten Prüfständen und Diagnose-Tools für Schalt-, Automatik- und Hybridgetriebe aller Hersteller ausgestattet. Zudem bietet das Unternehmen Ersatzteile und Getriebeöle in Erstausrüsterqualität an, sodass eine schnelle, fachmännische und verlässliche Reparatur bis hin zum Austausch auf Serienstand gewährleistet werden kann.

Hintergrund: Das Getriebe ist eines der komplexesten Bestandteile des Antriebsstrangs im Auto. Die bundesweit vertretenen ZF Service Points sind in ein Netzwerk von ZF eingebunden und können bei komplexeren Getriebereparaturen auf das Kompetenzzentrum zurückgreifen. Für den Instandsetzungsprozess sind laut ZF Aftermarket sechs Schritte nötig: Fehlerdiagnose, Reinigung, Zerlegung, Instandsetzung und je nach Bedarf Reparatur und Prüfung der Mechatronik sowie Montage und letzte Tests am Prüfstand. Bluetooth-TAGs sorgen für eine transparente Prozessüberwachung. Das heißt, dass sobald das defekte Getriebe im Kompetenzzentrum eintrifft wird dieses mit einem BLE-TAGs versehen. Dank der stationären TAG Finder-Station kann der Service Point-Partner jederzeit per Smartphone den Reparaturfortschritt einsehen.

Fotos: ZF