Suzuki: Optische Retuschen für Jimny und Grand Vitara

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Viele Trends der vergangenen Jahrzehnte kamen – nicht nur im Autobereich – von den Japanern. Einer dieser Trendsetter war sicherlich Suzuki. Herausragend in Erinnerung ist vor allem der Suzuki LJ, der 1980 nach Deutschland kam. Der bezahlbare, rein optisch am Willy’s Jeep angelehnte Geländewagen für den schmalen Geldbeutel. Das Lebensgefühl, das dieses Auto vermittelte, war weitaus wichtiger als die Fahrleistungen. Auch der große Bruder, der Vitara (1988) trat bald danach seinen Siegeszug an, lange bevor auch nur irgendein europäischer Hersteller nur daran dachte, einen Geländewagen auf den Markt zu bringen. Den Jimny und Grand Vitara schickt Suzuki jetzt mit leichten optischen Retuschen ins neue Modelljahr. Dem Jimny spendierte Suzuki eine neu gestaltete Front und verbesserte die Comfort-Ausstattung mit einer Sitzheizung für den Fahrer. Angetrieben wird er unverändert von dem bekannten 1,3-Liter-Benzinmotor (63 kW/86 PS) zu unveränderten Preisen ab 15.190 Euro. Die Frischzellenkur des Grand Vitara beinhaltet optische Retuschen der Frontstoßstange und des Kühlergrills. Außerdem erhielt er neue Alufelgen. Die Ausstattungsversion Comfort wurde zudem mit einem neuen Garmin-Navigationssystem aufgepeppt. Angetrieben wird der SUV weiterhin von den bekannten Motoren. Dazu gehört der 1,9-Liter-Turbodiesel (95 kW/129 PS). Der Dreitürer wird von einem 2,4-Liter Benziner mit 122 kW (166 PS) und beim Fünftürer sorgen 124 kW (169 PS) für den Vortrieb. Die Preise beginnen bei 19.990 Euro (3-Türer) bzw. 27.190 Euro für den Fünftürer.

Interessanter wird es im nächsten Jahr bei Suzuki: Im derzeit boomenden SUV und kompakten Crossover-Markt soll, die bereits auf dem Pariser Autosalon gezeigte S-Cross-Studie, seine Premiere feiern. Die Markteinführung der Serienversion wird Ende 2013 in Deutschland sein. Der 4,30 Meter lange fünfsitzige Crossover ist dank optionalem intelligentem Allradantrieb, wie sie bereits beim SX4 und Kizashi zum Einsatz kommt, auch abseits der Asphaltpiste einsetzbar. Produziert wird der neue Japaner in Ungarn. Bis 2016 wollen die Japaner fünf neue Modelle auf den Markt bringen.

Text: Ute Kernbach

Fotos: Ute Kernbach, Suzuki

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