Mazda: 40 Jahre in Deutschland – Feier mit „Geburtstagsmodellen“

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Drei, sechs, neun: Was wie eine einfache Zahlenkombination klingt, oder eine Art verborgener logarithmischer Formel, ist in diesem Fall der Ansatz durch die Modellgeschichte des Hauses Mazda innerhalb von vier Jahrzehnten. Einen Mazda 323, einen Mazda 626 und einen Mazda 929 hatte der japanische Autobauer aus Anlass seines 40-jährigen Verkaufsjubiläums in Deutschland am Rande der Leipziger Automobil International (AMI) im wahrsten Sinne des Wortes aufgefahren.

Mit den Fahrzeugen aus den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, sowohl mit manueller Schaltung und mit Automatik, einen Streifzug durch das anhaltinische Umland zu machen, war wie ein virtueller Knopfdruck auf die Geschichte der eigenen, persönlichen Mobilität. Was heute als antiquiert, veraltet oder bestenfalls als historisch gilt, war zu seiner Zeit „state of the art“. Der 323 beispielsweise war Mazdas „Dosenöffner“ in der Kompaktwagenklasse. Mit dem 626 tastete sich das Haus in die Mittelklasse vor. Der 929 schließlich mit den wuchtigen Formen und dem weit ausladenden Radstand eröffnete dem Durchschnitts-Automobilisten seinerzeit schon den Blick in eine andere Welt, die ausschließlich von deutschen Herstellern okkupiert schien.

Doch Mazda, das 1972 mit dem Vertrieb von Fahrzeugen in Deutschland begann, ruht sich auf den Produkten der Vergangenheit nicht aus, sondern will mit speziellen Editionen und Geburtstags-„Überraschungen“ automobiler Art zeigen, dass man in die Zukunft blickt. Und nicht nur entsprechend denkt, sondern auch dem entsprechend handelt. Passend dazu ist in diesem Jahr die Einführung des neuen Crossover-Modells Maxda CX-5 mit der neuen Skyactiv-Technologie. Was übersetzt soviel bedeuten soll, dass nur der Himmel (englisch sky) die (theoretische) Grenze sein kann für die technischen Wortschöpfungen der Modelle mit dieser Technologie. Ende des Jahres wird dann noch die neue Generation des Mazda6 erscheinen.

Die „Edition 40 Jahre“ ist derzeit in den Modellreihen Mazda 2, 5 und 6 erhältlich.

Der Mazda 2 Edition 40 Jahre basiert auf der Ausstattung „Center-Line“ und wird von dem 84 PS starken 1,3-Liter-Benziner angetrieben. Zur zusätzlichen Ausstattung gehören 16-Zoll-Alufelgen, getönte hintere Seitenscheiben und ein in Wagenfarbe lackierter Dachspoiler. Erstmals in der kleinen Baureihe wird auch das TomTom-Einbaunavi mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung angeboten. Das Sondermodell kostet 15.890 Euro und bietet nach Herstellerangaben einen Preisvorteil von 1.790 Euro.

Auch die „Edition 40 Jahre Mazda 5“ fußt auf der Ausstattung Center-Line. Hinzu kommt das Trend-Paket, bestehend aus Sitzheizung vorne, Regen- und Lichtsensor, Einparkhilfe hinten, Tempomat und abgedunkelten hinteren Scheiben. Drei Ottomotoren von 115 PS bis 150 PS sowie der 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS stehen zur Wahl. Die Mazda-5-Sonderedition ist ab 24.480 Euro erhältlich. Der Kundenvorteil soll 600 Euro betragen.

Das „Geburtstags-Auto“ des Mazda 6 gibt es als Fünftürer und als Kombi mit zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren verfügbar. Basis ist entweder die Ausstattung Center-Line (ab 25.890 Euro) oder die Exklusiv-Line (ab 27.790 Euro). Der Preisvorteil bei der Center-Linie beträgt laut Mazda 1.250 Euro. Bei der Exklusiv-Line sind es bis zu 2.400 Euro.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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