Vorhang auf am Genfer See

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Der erste Pressetag der 82. Auflage des Genfer Automobilsalon war gespickt mit Pressekonferenz. Wie am Fließband – im Viertelstundentakt – wurden die Highlights präsentiert. Der Marathon für die Medienvertreter umfasst rund 70 dieser aufwendigen Präsentationen.

Die großen Marken der Branche, allen voran der VW-Konzern mit seinen acht Marken bindet so die ersten zwei Stunden. Marktführer Volkswagen zeigte den Passat Alltrack und diverse Lifestyle orientierte Varianten des Up!. Chic auch das Cross Coupe. Darüber hinaus stand das Thema Weniger Emissionen im Vordergrund, aber mit der bewährten Otto- und Diesel-Motoren-Technologie.

Der Ingolstädter Premiumhersteller Audi präsentierte den neuen A3. Optisch eher eine Evolution des bekannten A3, aber mit Premium-Verarbeitung insbesondere im Innenraum. Hier demonstriert man was in diesem Marktsegment möglich ist. Gleiches gilt auch für den A4 RS Avant. Ein Kraftpaket, das einen ausgesprochen hohen Fun-Faktor für denjenigen bereithält, der das nötige Kleingeld für Kauf und Unterhalt bereithält.

Für viele sind die Boliden Made in Zuffenhausen der Inbegriff der Sportwagen: Der 911 – Rückgrat der Stuttgarter hat inzwischen weitere Geschwister bekommen wie das neue Boxter Cabrio. Maskuliner ist der Neue geworden, nachdem sein Vorgänger die weibliche Zielgruppe ansprach. Viel Wert legten die Ingenieure auf die Innenraumgeräusche bei geschlossenem Verdeck. Rund 4 db/A ist der Neue leiser geworden.

Seat, die spanische Tochter stellte den neuen Toledo in den Mittelpunkt. Noch Studie, soll mit ihm 2013, so die Macher aus Barcelona vor der versammelten Konzern-Managerriege, an die Erfolge früherer Generationen angeknüpft werden.

Die tschechische Marke Škoda, ebenfalls zum Portfolio der Wolfburger gehörend, enthüllte den Citigo. Der knuffige Viertürer auf Basis des Up! hat die – nomen est omen im urbanen Umfeld lebende Genration als Hauptzielgruppe.

Seit geraumer Zeit ist auch die italienische Sportwagenmarke Lamborghini ein Teil des Konzern, der sich anschickt, der größte Automobilhersteller der Welt zu werden. Mit dem Avebtador J, positioniert als Murcielago-Nachfolger, zeigt man in Richtung Maranello wo und wie man meint, dass die Meßlatte künftig aufgehängt ist.

Gleiches gilt auch für den britischen Vertreter im Unternehmen: Bentley stellte seine neue SUV-Studie EXP 9F auf 23 Zoll große Reifen. Als potentielle wie potente Märkte hat man damit wohl jene des arabischen Raums, Russlands und Nordamerikas im Blickpunkt.

Last but not least schreiben viele der Edelschmiede Bugatti die Spitze zu: Und dies nicht zu Unrecht, denn der Veyron Sport Vitesse leistet nicht weniger als 1.200 PS, beschleunigt in 2,5 Sekunden auf 100 km/h wobei der Vortrieb erst bei akademischen 415 km/h zu Ende ist.

Text und Bilder: Bernhard Schoke

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