Dodge Dart: Der erste “Alfa” für die USA

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Die Verbindung von Fiat und Chrysler trägt nun erstmals auch auf dem amerikanischen Markt Früchte. Auch wenn man es dem nun bei der Detroit Auto Show präsentierten Dodge Dart nicht ansieht: Unter dem streng im US-Stil geschneiderten Blechkleid steckt eine europäische Traditionsmarke.

Mit dem neuen Dart auf der Plattform der in Europa angebotenen Alfa Romeo Giulietta will Chryslers sportliche Tochter Dodge im stetig wachsenden Kompaktsegment neu durchstarten. Für die amerikanische Kundschaft wurden Radstand und Breite leicht verlängert, statt der Heckklappe gibt es ein kurzes Stufenheck. Auch sonst sind kaum optische Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Modellen zu erkennen.

Merkliche Verwandtschaft gibt es aber bei den Antrieben. Neben einem in Deutschland nicht angebotenen 2,0-Liter-Saugbenziner als Einstiegsmotor gibt es den auch hierzulande bekannten 1,4-Liter-Turbobenziner mit Multi-Air-Ventilsteuerung und rund 162 PS. Top-Triebwerk ist ein neuer 187 PS starker 2,4-Liter-Benziner, der ebenfalls mit der Fiat-typischen Multi-Air-Technik ausgerüstet ist. Für die Kraftübertragung sorgen wahlweise ein manuelles Getriebe, eine Doppelkupplung oder eine klassische Automatik, jeweils mit sechs Gängen.

Der neue Dart ist das erste Chrysler-Modell auf Fiat-Plattform. Bisher lief der Technologietausch nur auf umgekehrtem Weg, etwa mit dem Dodge Journey, der hierzulande als Fiat Freemont angeboten wird. In den USA ersetzt der Dart im Kompaktsegment den noch gemeinsam mit Daimler entwickelten Caliber, der mit seinem SUV-artigen Äußeren nur wenig Zuspruch fand. In Europa werden die Fahrzeuge der Marke Dodge nicht mehr angeboten, um keine Konkurrenz zu Fiats sportlicher Tochter Alfa aufkommen zu lassen.

Text: Spot Press Services/Holger Holzer
Fotos: Chrysler/SPS

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