Trabi & Co: Ost-Klassiker sterben aus

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Rund 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sind Autos aus dem ehemaligen Ostblock zu Exoten geworden. Gerade noch 45.488 in Deutschland zugelassene Fahrzeuge führt die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Den Großteil davon stellt mit 33.726 Autos die Marke Trabant. Schon deutlich abgeschlagen landet Wartburg mit 7.485 Pkw auf Rang zwei. Vom sächsischen Nutzfahrzeughersteller Barkas sind nur noch 977 Lkw und Busse in Betrieb.

Auf den weiteren Plätzen sinkt die Zahl der Restexemplare noch rasanter. Dacia-Modelle aus der Zeit vor Renault gibt es noch genau 832 Mal, vom polnischen Hersteller FSO/FSM-finden sich 703 Zulassungen. Es folgen GAS/Wolga (592), AZLK/Moskowitsch (373) und UAZ (359) aus Russland, Zastava aus Jugoslawien (175), Tatra aus der Tschechoslowakei (145) und SAS/Saporoshez aus Russland (102). Top-Exoten sind die Geländewagen vom rumänischen Flugzeughersteller Intreprinderea, von denen gerade noch 19 Stück übrig sind.

Text und Foto: Spot Press Services/Holger Holzer

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