Mansory Cormeum: Geschärfter Stern

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Den Mansory Cormeum verbindet nur noch wenig mit dem Mercedes-Benz SLS AMG. Nahezu die komplette Karosserie sowie Dach und Flügeltüren hat der Edeltuner aus Oberfranken für die auf 15 Exemplare limitierte Auflage durch ultraleichte Eigenentwicklungen aus Carbon ausgetauscht. Eine Frontschürze ersetzt den Serienstoßfänger und sorgt für geringeren Auftrieb an der Vorderachse. Vergrößerte Lufteinlässe verleihen dem Zweisitzer noch mehr Dynamik. Auch die vorderen und hinteren Kotflügel wurden durch breitere Leichtbauteile ausgetauscht. So wächst der Cormeum vorne um 66 Millimeter und an der Hinterachse um 84 Millimeter. Zum optischen Tuning der klassischen Art zählen auch heruntergezogene Seitenschweller, die das Fahrzeug noch tiefer und gestreckter wirken lassen. Die Heckschürze wurde ebenfalls ersetzt und für zusätzlichen Abtrieb mit einem Renndiffusor versehen.

Im Interieur setzt Mansory vor allem auf feinstes Leder, das sich auch im neu gestalteten Airbag-Sportlenkrad findet. Die aus Aluminium gefertigte Pedalerie und die Echtcarbon-Applikationen runden den Gesamteindruck des veredelten Innenraums ab.

Auch unter der Motorhaube hat der Edeltuner Hand angelegt. Passend zur Optik bietet Mansory eine Leistungssteigerung für das Triebwerk an, das nach der Kraftkur auf 485 kW/660 PS kommt. Das Drehmoment steigt gleichzeitig auf 750 Newtonmeter. Wem das nicht genügt, muss sich noch etwas gedulden: Eine weitere Anhebung auf 800 PS befindet sich bereits in der Erprobung.

Zum Preis für den Supersportler macht Mansory bislang noch keine Angaben.

Text: Spot Press Services/Thomas Weber
Fotos: Mansory, SPS

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