Ford: Mit Mondeo und C-Max die Mittelklasse “aufgemöbelt”

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Der neue Mondeo in der gehobenen Mittelklasse und der kompakte Van C-Max, den es ab sofort in zwei Versionen gibt, sind zwei der absoluten Hoffnungsträger, mit denen Ford seine Marktposition in Deutschland weiter ausbauen will. Der Mondeo als Flaggschiff, den Ford vom Anspruch her gerne im Premium-Segment ansiedeln möchte, wird ab Dezember in zwei Karosserie-Varianten sowohl als Fünftürer Fließheck wie auch als Kombi Turnier erhältlich sein.

Um der Bezeichnung Flaggschiff gerecht zu werden, erhielt der Mondeo neben einer überarbeiteten Optik auch jede Menge neuer elektronischer Helfer, die dem Fahrer das Reisen im Premium-Ford erleichtern sollen. Unter dieses Genre fallen innovative Dinge wie eine Totwinkel-Warnung, ein Fernlichtassistent und ein besonderer Bordcomputer-Modus, der dem Fahrzeugführer beim Sprit sparen hilft. Das Preisspektrum für den günstigsten neuen Ford Mondeo mit einem 1,6 Liter Duratec Benzinmotor beginnt bei 22.590 Euro in der Ausstattungsversion Trend.

Vom kompakten Van C-Max wird es ab sofort auch zwei Versionen geben: Den C-Max als eher sportlicher gehaltenen Fünfsitzer und neu den Grand C-Max, bei dem der Name gleichzeitig Programm ist. Seine äußeren Erkennungsmerkmale sind eine dritte Sitzreihe, dazu mehr Innen- und mehr Kofferraum.

Beim optional erhältlichen Siebensitzer fällt die nur auf den ersten Blick ungewöhnliche, aber auch sehr einleuchtende Handhabung beim Betreten des automobilen Raumes auf. So sind die Sitze der zweiten Reihe im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Der mittlere Sitz lässt sich ohne große Kraftanstrengung zusammenklappen und unter der Sitzfläche des rechten Sitzes verstauen. Auf diese Weise entsteht der gewünschte Durchgang zur nächsten Sitzreihe. Der so gewonnene Abstand kann aber auch genutzt werden, um die beiden Sitze nach hinten zu fahren. Diese rücken dann in die Mitte und sorgen für zusätzliche Bein- und Ellbogenfreiheit.

Wie auch andere Wettbewerber in diesem Segment geht Ford mittlerweile dazu über, den lange Zeit für die Nutzfahrzeug-Variante vorbehaltenen Schiebetüren auch in Großraumlimousinen den Vorzug zu geben. Der Grand C-Max fällt zudem wohltuend durch eine ausgefallene und besonders bequeme Durchgangsmöglichkeit zur dritten Sitzreihe auf. Im Innenraum herrscht fast schon so etwas wie Raumschiff-Orion-Atmosphäre.

Eine weit ausladende Armaturentafel mit großen, übersichtlich angeordneten Instrumenten, dazu eine hohe Sitzposition, großzügige Rundumsicht, und viele Laderaum-Flexibilität im Kleinen und Großen. Dem Ford Grand C-Max kommt auch sein um 14 Zentimeter größerer Radstand gegenüber dem kleinen Bruder für das räumliche Wohlbefinden der Passagiere entgegen. Die Verarbeitung ist topp, die verwendeten Materialien sind es ebenfalls.

Der Einstiegspreis für den C-Max mit einem 105 PS-Motor in der Ausstattung Ambiente beträgt 18.600 Euro. Den Grand C-Max gibt es für 1.500 Euro mehr. Der Ford Grand C-Max 2.0 l TDCi mit 163 PS und DSG-Getriebe gibt es für 30.350 Euro. Im kommenden Jahr will Ford, von beiden Varianten etwa 11.500 Stück verkaufen. In Deutschland will der Hersteller langfristig bei einem Marktanteil von sieben Prozent ankommen. Grundlage dafür sollen auch eine Reihe neuer Technologien und unterstützender Assistenzsysteme für den Fahrer sein.

Text und Fotos: JCB-Communication

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