Rallye Köln-Ahrweiler: Absage für 2020

Jetzt hat es auch Deutschlands wohl schönste und anspruchsvollste Oldtimer-Rallye erwischt: Die Rallye Köln-Ahrweiler ist Opfer des noch anhaltenden Verbots von Großveranstaltungen geworden.

Die einzige Motorsportveranstaltung dieser Art mit historischen Fahrzeugen also, die an zwei Tagen auf 12 bis 14 Etappen auf Zeit gefahren wird. Die bildschönen historischen Renner, die seit Jahrzehnten im Ahrtal und rund um den Nürburgring ihre Faszination auf die Motorsportfreunde ausüben, werden in diesem Jahr in der Garage bleiben müssen. Und die so selten befahrene Südschleife der „Grünen Hölle“ wird in diesem Jahr nicht, wie sonst einmal in jedem November, zum Leben erweckt.

Der Rallye-Klassiker im Herbst kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Das Team um Organisationsleiter Hans-Werner Hilgert habe sich „in der aktuellen Situation dazu entschlossen, die diesjährige Veranstaltung, welche traditionell im November in Mayschoss an der Ahr startete, nicht durchzuführen.“

Man könne unter diesen Umständen den Teilnehmern zu diesem Termin keine Planungssicherheit geben, ob die Veranstaltung mit den behördlichen Anordnungen genehmigt werden könne. Daher habe man sich zum frühestmöglichen Zeit für klare Verhältnisse entschieden und die Rallye schon mehr als zwei Monate vor dem eigentlichen Termin abgesagt. „Wir wissen ja nicht, was da noch alles auf uns zukommen kann. Und ob wir das als Veranstalter überhaupt bewältigen können”, so Hilgert.

Man freue sich aber schon jetzt auf die Rallye Köln-Ahrweiler vom 12. bis 14. November 2021. Diese werde dann wieder als krönender Abschluss der Rallye-Saison über die Bühne gehen, mit einem leicht abgeänderten Streckenverlauf und einem neuen Konzept.

Fotos: Oliver Kleinz (Archiv KÜS)

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