Formel 1: Fahrer kritisieren Punkte-Regeln

Beitragsbild
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 4

Unter den Piloten der sogenannten Königsklasse des Motorsports brodelt es. Auslöser dafür ist die neue Weltmeister Formel. Dahinter verbirgt sich, dass am Jahresende der Champion ist, der nicht die meisten Punkte, sondern die meisten Saisonsiege eingefahren hat.

Hier gegen regt sich unter den Fahrern vernehmlich Unmut. Der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton meinte, zu der Regel-Revolution des Automobil Weltverbandes FIA befragt: Ich mag es nicht wirklich. Es sollte vielmehr darum gehen, dass Team und Fahrer als Einheit über ein ganzes Jahr die Besten sind. Nicht darum, wer die meisten Rennen gewinnt. Und Formel-1 Rekord Sieger Michael Schumacher legte nach: Ich kann keinen Sinn darin erkennen, eventuell einen Weltmeister zu haben, der weniger Punkte hat als der Zweitplazierte.

Und auch der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso, ist mit seiner Stellungnahme ausgesprochen deutlich: Ich verstehe nicht, warum ständig die Regeln des Sports verändert werden müssen, meinte der Spanier. Stattdessen forderte der Renault-Pilot die unmittelbare Rückkehr zum bisherigen System der Höchstpunktzahl.

Dagegen sprach sich Mister Formel 1 Bernie Ecclestone für das System aus. Der kleine Engländer erwartet dadurch eine bessere Show und mehr Spannung. Der 78-jährige Macher der F1 wird mit der Worten zitiert: Die Jungs sollen wieder echte Rennen fahren.Ein Auffassung, der sich auch Jenson Button nicht anschließen kann: Den Zuschauern wird es schwerfallen, dies zu verstehen, meinte der Brite.

Die neuen Regeln könnten dazu führen, dass am Ende der Saison beispielsweise ein Pilot der viermal ganz oben auf dem Treppchen stand und danach keine Punkte mehr holte, mit 40 Punkten Weltmeister vor einem Konkurrenten wäre, der dreimal ganz oben stand, 14 zweite Plätze und insgesamt 142 Zähler eingefahren hat.

Text und Fotos: Bernhard Schoke

Nach oben scrollen