Automechanika: Auch KÜS blickt auf erfolgreiche Automechanika zurück

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Rekordbeteiligung zum Jubiläum. Was im Jahr 1971 als eigenständige Veranstaltung nach der Absage der IAA im gleichen Jahr begann, wurde zur weltweit führenden Leitmesse der Automobilwirtschaft und Zulieferer-Industrie. Zum 20. Mal trafen sich in der vergangenen Woche unter dem Frankfurter Messeturm seit der Premiere vor 37 Jahren die Protagonisten des Dienstleistungsbereichs aus der Auto-Industrie. Zu der am 16. September vom hessischen Verkehrsminister Dr. Alois Riehl eröffneten 20. Automechanika kamen bis zum Sonntag abend mehr als 160.000 Besucher in die neun Ausstellungshallen und auf das Freigelände. Fünf Tage präsentierten sich 4.860 Aussteller aus 80 Ländern auf dem komplett ausgebuchten Messegelände. Die Automechanika findet mittlerweile an 13 Standorten in der Welt statt. Die nächste Ausgabe folgt vom 8. bis 12. Dezember in Shanghai.

Die Verantwortlichen zogen – kein Wunder – ein zufrieden stellendes Fazit. Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), betonte, dass das Kfz-Gewerbe in der Bundesrepublik trotz der gegenwärtig schwierigen Zeiten zukunftsorientiert sei. Das belege nicht nur das hohe Interesse an der Automechanika, sondern auch das derzeit gute Investitionsklima. Nach einer aktuellen Umfrage wollten innerhalb der nächsten sechs Monate fast 40 Prozent der markengebundenen Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 36.000 Euro in die Werkstattausrüstung investieren, bei den freien Betrieben sogar 60 Prozent mit einem Durchschnitt von 18.500 Euro. Dies mache einen Gesamt-Investitionsbeitrag von rund 500 Millionen Euro aus.

Neben der Präsentationen von Produkten, technischen Innovationen und Dienstleistungen gab die 20. Automechanika auch Antworten darauf, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels künftig auf Teilemarkt, Werkstätten, Tankstellen und Service-Angebote auswirken werden und was in den Bereichen Emissionsschutz und C02-Reduzierung notwendig ist. So gab es auf der Automechanika erstmals einen Green Directory – einen grünen Besucherleitfaden, der auf Produkte von 25 Herstellern aufmerksam macht, die sich durch Energie- und Materialeffizienz oder Neuerungen im Emissionsschutz auszeichnen. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, sagte: Die 20. Ausgabe der Automechanika erreichte in jeder Hinsicht neue Rekordzahlen. Sie ist eine Metropole der Mobilität und unumstrittener Spiegel der Branche.

Doch es gab auch negative Schlagzeilen, deren Urheber allerdings nicht die Aussteller oder Organisatoren waren. So wurden bei Kontrollen vom Zoll insgesamt 253 Plagiate sichergestellt. Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, handelte es sich bei den illegal nachgemachten Produkten vor allem um Scheibenwischer sowie Öl- und Luftfilter. Aber auch Bremszylinder und -beläge wurden beschlagnahmt. Die Herkunftsländer der Plagiate liegen meist in Asien.

Auf einen erfolgreichen Auftritt bei der weltweit größten Kfz-Servicemesse blickt auch die KÜS zurück. Nirgendwo ist der Kontakt zu Werkstatt- und Autohausbetreibern so nah und intensiv wie auf der Automechanika. Auch den Verkehrsteilnehmern können wir hier unser Dienstleistungspaket vorstellen. Für die KÜS war auch die 20. Automechanika ein Erfolg, so Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS.

Fotos: Jürgen C. Braun

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