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Mark Nykanen: Der Fallensteller.
Limes Verlag; 19.95 Euro

Adoption ist ein heißes Thema – kontrovers diskutiert und vor allem von der rechtlichen Seite her umstritten. So soll ein zur Adoption frei gegebenes Kind niemals den Name seiner leiblichen Mutter erfahren, selbst wenn es etwa um medizinische Hilfe wie eine lebenserhaltende Knochenmarkspende von leiblichen Verwandten geht. Suzanne Trayle geht einen etwas anderen Weg. Sie führt zur Adoption freigegebene Kinder wieder mit ihren leiblichen Müttern zusammen und gilt als Engel der Suchenden. Sie selbst hat Erfahrungen mit dem Thema. Als Heranwachsende wurde sie schwanger und gab ihr Kind zur Adoption frei – jetzt sucht sie verzweifelt nach ihrem Sohn. Als Inhaberin einer Detektei, die Eltern und Adoptionskinder vermittelt, nimmt sie an einer Diskussionsrunde teil und zeigt dem Publikum Fotos von suchenden Frauen. Fatal, denn ihr werden die Fotos gestohlen und es beginnt unter den abgebildeten Frauen ein grausames Morden. Ganz perfide gibt sich der Killer bei den Frauen als der verlorene Sohn aus und bringt sie um. Seine blutige Spur führt durch ganz Amerika. Mit der Aussage auch ihren Sohn gefunden zu haben, kommt der Mörder nun auch Suzanne Trayle gefährlich nah.
Ein tödliches Katz und Maus – Spiel beginnt.

Auf dem neuen Buch findet sich ein Aufkleber. Nur für Leser mit starken Nerven steht darauf. Wir meinen: Dieser Hinweis hat seinen guten Grund!

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