SsangYong: Zweite Kyron-Generation mit neuem Top-Modell

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Mit dem neuen Kyron und dem Angebot einer zweiten Motorisierung erweitert der koreanische Allradspezialist SsangYong seine Präsenz im Markt der mittelgroßen SUV. Der Kunstname Kyron setzt sich aus den beiden Begriffen ky (griechisch für unbegrenzt) und run (englisch für laufen) zusammen, frei übersetzt: Dauerläufer.

Die geglättete Front soll nun auf dezentere und elegantere Optik zielen, die vorderen Blinkerabdeckungen sind nun weiß statt orange, Zum charakteristischen Auftritt tragen die beiden Scheinwerfereinheiten bei. Unter der Abdeckung der Scheinwerfereinheiten aus Klarglas gruppieren sich vier chromgefasste Lampenelemente, je eine für Haupt- und Fernscheinwerfer, sowie für Standlicht und Blinker. Der Wegfall der Längsprägung in der Motorhaubenmitte und der untere Lufteinlass im Wabendesign sorgen, so Ssang Yong, für ein geschlossenes Gesamtbild.

Die Sitze lassen sich vielseitig verstellen, beim 270 XDi und der s-Version des 200 XDi sind Lederpolsterung und Sitzheizung für beide Vordersitze serienmäßig, der Fahrersitz ist achtfach und der Beifahrersitz vierfach elektrisch verstellbar, um in Verbindung mit dem höhenverstellbaren Lenkrad eine optimale Sitzposition anzubieten.

In der Raumausstattung des Kyron ist ein Gepäcknetz zur Sicherung der Ladung ebenso serienmäßig an Bord wie die Abdeckung des Laderaums. Zur Ausstattung des Kyron gehören ebenso vier elektrische Fensterheber wie eine Lederummantelung für Lenkrad und Schaltmanschette.
Die Grundkonstruktion sowohl des Fünfzylindermotors mit 2,7 Liter Hubraum als auch des Zweiliter-Vierzylinders entspricht Mercedes-Triebwerken und wurde von SsangYong weiter entwickelt.

Beide Motoren sind komplett aus Leichtmetall gefertigt. In ihrem Kopf rotieren zwei oben liegende Nockenwellen, die über eine Kette angetrieben sind. Sie steuern jeweils zwei Ein- beziehungsweise Auslassventile pro Verbrennungseinheit. Die Direkteinspritzung erfolgt nach dem Prinzip Common-Rail. Zu den technischen Besonderheiten der Motoren zählen der Abgasturbolader (Garrett) mit geschwungenen Turbinenschaufeln und die Ladeluftkühlung. Ein Diesel-Partikelfilter ist für alle Kyron in Deutschland serienmäßig.

Der Motor leistet 120 kW (163 PS), für die Kraftübertragung beim Kyron 270 XDi sorgt serienmäßig (beim 200 XDi auf Wunsch) ein fünfstufiges Automatikgetriebe, das direkt von Mercedes-Benz stammt. Die Automatik bietet einen T-Tronic-Modus, in dem sich Gangstufen mit einer Wippe im Wählhebel und mit Tasten im Multifunktionslenkrad per Daumenzucken wechseln lassen. Serienmäßig: der Tempomat.

Den Einstieg in die mittlere Modellreihe bei SsangYong bietet der Kyron 200 XDi. Seine Technik bleibt bis auf den nun serienmäßigen Dieselpartikelfilter unverändert. Wie beim Fünfzylinder mit 2,7 Liter Hubraum stammt die Grundkonstruktion des Vierzylinders mit 1.998 cm3 Hubraum von Mercedes. Der Motor leistet 104 kW (141 PS), für die Kraftübertragung beim Kyron sorgt ein serienmäßiges Fünfgangschaltgetriebe. Als Option bietet SsangYong ein fünfstufiges Automatikgetriebe mit T-Tronic-Modus an, in dem sich Gangstufen manuell mit dem Schalthebel wählen lassen.

Beim Kyron mit seinem stabilen Leiterrahmen kommen zwei verschiedene Allradsysteme zum Einsatz. Während der 200 XDi wie bisher mit zuschaltbarem 4WD, Geländeuntersetzung und Bergabfahrhilfe HDC (Hill Descent Control) angeboten wird, ist der neue 270 XDi serienmäßig mit permanentem Allradantrieb AWD und HDC ausgestattet.
Serienmäßig sind ab der Basisversion eine Klimaanlage, vier elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare, beheizbare Außenspiegel, teilbeheizte Windschutzscheibe, eine Radiovorrüstung mit sechs Lautsprechern, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer und Leichtmetallräder. Die Preisliste beginnt bei 24.995 Euro für den Kyron 200 XDi 4×2 mit Heckantrieb, Top-Modell ist für 35.295 Euro der Kyron 270 xDi AWD mit permanentem Allradantrieb.

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