Erste Erfahrungen: Ford C-Max 2007

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Auf dem Genfer Autosalon im März wurde er zum ersten Mal präsentiert, ab 12. Mai soll er schon beim Händler stehen. Ford hat es offensichtlich eilig, seinen kompakten fünfsitzigen Van C-Max an den Kunden zu bringen. Kein Wunder, hat sich beim Mäxchen doch einiges getan, und das sieht man ihm auch schon auf den ersten Blick an. Im Mäxchen steckt nämlich auch jede Menge Max, sprich Gene des großen Vans S-Max. Schon die äußere Erscheinung, aber auch viele Ausstattungsdetails deuten darauf hin.

Dass das Ende vom Focus so schnell kommen würde, hätte niemand vermutet. Aber, Ford-Freunde, keine Bange, das gilt nur für die Abteilung Vario-Mobilität. Hieß der kleine Van nämlich bisher Focus C-Max, so wurde dessen Herkunft jetzt schlichtweg gekappt. Der Neue heißt nämlich nur noch C-Max. Für die zweite Auflage des Modells haben sich die Ford-Ingenieure mächtig ins Zeug gelegt: zahlreiche Veränderungen an der Karosse und im Innenraum des Fünfsitzers vorgenommen. Die neue C-Max-Generation präsentiert sich mit völlig neuer Frontpartie. Die Linienführung der Karosserie ist erheblich verändert worden, er wirkt dynamischer, sportlicher. Das Zauberwort bei Ford heißt Kinetic Design, eine neue Formensprache, die sich jetzt quer durch die Modellpalette zieht.

Wie schon beim Vorgänger besticht der Ford C-Max im Innenraum mit seinem flexiblen Sitzsystem. Hinzu gekommen sind jedoch viele neue Ausstattungsdetails, wie etwa das optionale Panorama-Glasdach, sowie eine rote Grafik der Instrumente und eine ebensolche Beleuchtung für alle Schalter und Instrumente. Außerdem profitiert der Kompaktvan von einer um fünf Millimeter verbreiterten Spurweite. Sie soll ein leichter zu beherrschendes Eigenlenkverhalten ermöglichten.

Zur Antriebspalette gehören drei Benzin- und drei Dieselaggregate. Die Leistungsspanne der Benziner reicht von 100 PS bis 145 PS, die Drehmomentkurven weisen Maximalwerte von 150 bis 185 Newtonmeter auf. Zusätzlich bietet Ford einen Fexifuel-Motor an. Der 1,8 Liter große Vierzylinder verarbeitet neben herkömmlichem Superbenzin auch Bio-Ethanol – der so genannte E85-Treibstoff – und kann in jedem beliebigem Mischungsverhältnis betankt werden.

Die drei Dieselmotoren umfassen eine Leistungsspanne von 90, 109 und 136 PS, wobei die beiden stärksten Varianten ab Werk mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet sind. Bei unseren ersten Testfahrten gefiel uns vor allem aufgrund seiner Drehmomentbreite das Topmodell der Dieselpalette, der Ford C-MAX 2,0 TDCi, Er verbraucht durchschnittlich 5,8 Liter auf 100 Kilometer, während sich der kleine Bruder mit einem Liter weniger sehr bescheiden gibt.

Die Preisliste für den neuen Ford C-Max beginnt ab 18.450 Euro.

Text: Jürgen C. Braun

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