Buchtipp der Woche

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Jo Nesbø: Das fünfte Zeichen.
Claassen Verlag; 19,95 Euro

Harry Hole ist Hauptkommissar bei der Polizei in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Bei seinem Chef und seinen Kollegen steht er hoch im Kurs, obwohl er ein Problem hat: Harry säuft, und zwar heftig. Zwischenzeitlich hat er auch trockene Phasen, doch die werden immer kürzer und weniger. Der Grund dafür liegt in einem Ereignis, dass ihn nicht mehr loslässt. Er stand hilflos daneben als bei einem Einsatz seine Kollegin Ellen getötet wurde. Als Harry Hole wieder einmal mit viel Hochprozentigem sein ganz persönliches Trauma ertränkt, soll er entlassen werden. Seine letzte Chance ist die Suche nach einem Serienmörder, der Oslo in Angst und Schrecken versetzt. Brutal und kurz hintereinander tötet er mehrere Frauen und markiert sie mit den für Serienkiller typischen Zeichen: Den Frauen fehlt jeweils ein Finger. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, gleich mehrere Männer kommen als Täter in Frage. Harry Hole, zwischen trockenen und trunkenen Phasen hin und her pendelnd, droht, den Überblick zu verlieren. Doch dann passiert dem Killer ein Missgeschick, er macht einen Fehler …

Wir meinen: Harte Krimikost, brillant erzählt, mit konkreten Einblicken in die Polizeiarbeit – mit alle ihren Licht – und Schattenseiten!

Über den Autor:
Jo Nesbø ist Jahrgang 1960. Der gelernte Ökonom gibt als weitere Jobs Schriftsteller und Musiker an. Für seinen Debütroman Der Fledermausmann wurde er 1997 mit dem Riverton-Preis als Bester Krimi des Jahres in Norwegen ausgezeichnet. Der Autor ist in Norwegen ein bekannter Bestsellerautor, seine Bücher erscheinen inzwischen in 14 Ländern, Das fünfte Zeichen ist sein fünftes Buch.

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