CD-Tipp der Woche

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Francoise Hardy: Le temps des souvenirs – Best of. (Virgin/EMI)

1962: Eine junge Französin, gerade mal 18, wird zu einer Symbolfigur der Teenagergeneration in Frankreich, des Yé Yé – so wie Johnny Hallyday und Sylvie Vartan. Tous les garcons et les filles wird Francoise Hardys fulminantes Debüt.
1963: Sie tritt mit L'amour s'en va beim Grand Prix Eurovision de la chanson an. Für einen Spitzenplatz reicht es nicht, aber ihr Beitrag macht klar, dass es für Francoise Hardy nicht bei Yé Yé bleiben wird.
1970: Mit Träume landet sie im Nachbarland Deutschland einen Hit. Es ist nicht ihr erster, bemerkenswert ist etwas ganz anderes: Auf dem Filmclip dazu präsentiert sie sich im Stil von Marlene Dietrich und will den Clip auch als Hommage verstanden wissen.
1981: Sie heiratet ihren Lebensgefährten Jacques Dutronc. In den folgenden Jahren entwickelt sie sich zu einer würdigen Vertreterin des Chanson – und der frazösischen Rockmusik.
2005: Nach 37 Jahren meldet Francoise Hardy sich in den deutschen Charts zurück, nachdem ihre CD Tant de belles choses schon in Frankreich ein Top-Hit geworden war. Aus gutem Grund: Bei den Aufnahmen zu Tant de belles choses wirken zahlreiche junge Vertreter des frankophilen Pop und Chanson mit, darunter ihr Sohn – Profimusiker in den Fußstapfen der Eltern – und Benjamin Biolay.

2006: Das Best of-Album Le temps des souvenirs – die Zeit, sich zu erinnern – kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und bringt alle Stationen der langen Karriere von Francoise Hardy in Erinnerung. Zu den Highlights der Doppel-CD gehört neben dem deutschen Titel Träume das von Serge Gainsbourg geschriebene Comment te dire adieu.

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