Daewoo Kalos – Kompakt und agil

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Im September 2002 war der koreanische Importeur mit seinem Modell Kalos auf dem deutschen Markt gestartet. Der kompakte Fünftürer war damit das erste Fahrzeug, das unter dem neuen Dach von General Motors auf den westeuropäischen Markt kam.

Gefahren wurde bei der TestTour der Kalos 1.4 mit 69 kW/94 PS. Die äußere Form besticht durch ihre runde und weiche Liniengebung. Gezeichnet wurde der Kalos von Italdesign in Turin, er passt gut ins Bild moderner Kompaktfahrzeuge auf unseren Straßen. Trotz der sehr handlichen Abmessungen (3,88 Meter lang, 1,67 Meter breit) hält der Kalos im Inneren selbst für großgewachsene Mitteleuropäer ein beachtliches Platzangebot parat. Dies liegt sicherlich an der erhöhten, van-artigen Bauweise und wurde bei der TestTour als sehr angenehm empfunden. Mit wenigen Handgriffen ist die Rückbank hochstellbar, dann können bis 735 Liter Ladung aufgenommen werden.

Das Handling des Fahrzeuges wird bestimmt von verschiedenen Komponenten. Vor allem der lange Radstand und die große Spurweite sowie die Einzelradaufhängung vorne und hinten an einer Verbundlenkerachse dürften hierfür verantwortlich sein. Das Fahrwerk wurde von Daewoo speziell auf europäische Bedürfnisse abgestimmt. Das Rangieren aus der Parklücke ist dank Servounterstützung präzise und genau möglich.

Der 94 PS starke Motor zeigte sich als kräftiger und agiler Geselle. Das variable Ansaugsystem sorgt auch bei niedrigen Drehzahlen für einen kräftigen Durchzug. Der 16-Ventiler hat bereits bei 3.400 Motortouren ein maximales Drehmoment von 130 Newtonmeter parat. Während der TestTour hing der Kalos gut am Gas und beschleunigte zügig in Richtung Höchstgeschwindigkeit. Die von Daewoo angegebenen 176 km/h waren problemlos zu erreichen. Dabei blieb der Durst des Kalos moderat, rund sieben Liter bleifreies Superbenzin wurden auf die 100 km-Distanz verbraucht. Der Daewoo Kalos 1,4 erreicht die Abgasnorm Euro 3.

Bereits die Grundversion ist sehr gut ausgestattet.

Bei der Einstufung in die Versicherungsklassen ist der kompakte Koreaner bei der Haftpflicht in die Klasse 15, bei Vollkasko in die 16 und bei Teilkasko in die 22 eingruppiert.
Die Version 1,4 SE des Kalos kostet 10.190 Euro, der 1,4 16V SX 11.590 Euro, ausgestattet mit eine automatischen Schaltung 12.340 Euro.

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