Erste Erfahrungen: Opel ADAM

Beitragsbild
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 4

Der Garten Eden des neuen ADAM (Opel) ist die Stadt! Hier fühlt er sich am wohlsten, dem heißen Flirt mit Eva steht nichts im Wege und mit seinem maskulinen Äußeren sowie seiner extrem ansprechenden Statur avanciert er schnell zum heißen Kopfverdreher! Bleibt nur noch die Sache mit der Schlange und dem Apfel. Letzteren gibt’s natürlich auch – allerdings in der englischen Schreibweise. Man ahnt es schon, es handelt sich dabei um ein Mobiltelefon, das die anvisierte Käuferklientel sowieso dauernd mit sich herumträgt, weil man ohne ein solches Phone heutzutage einfach kein Mensch ist …

Aber von Anfang an: Beim ADAM (die Opelaner legen übrigens größten Wert darauf, dass dieses deutsche Auto, das „exklusiv“ in Deutschland entwickelt und auch nur hier gebaut wird, englisch ausgesprochen wird – also Ädäm) handelt es sich um den Junior in der Modellpalette. Lange Zeit war exakt dieser Name auch der Arbeitstitel von Opels „erstem kleinen Lifestyle-Stadtflitzer“. Dieser Codename war bewusst gewählt, denn zum einen wollten die Ingenieure den neuen und zugleich kleinsten Opel bauen, zum anderen war der Name eine klare Verbeugung vor dem bahnbrechenden Konzeptfahrzeug, das Opel 1983 auf der IAA präsentierte und das prompt als Opel Junior zum besten Konzeptfahrzeug gekürt wurde.

Der ADAM ist ein Auto mit 1.000 Facetten, das sich vor allem an junge und jung gebliebene Menschen richtet. Der ADAM ist ein wirklich gutes kleines Auto geworden, das mit technischen Innovationen (die es sonst eher nicht gibt in diesem A-Segment) sowie einem gelungenen Gesamtdesign aufwartet. Knappe 3,70 Meter ist der Kleine lang, 1,72 Meter ohne Außenspiegel breit und sein Wendekreis von etwa 10 Meter prädestinieren ihn zum perfekten Dreitürer im städtischen Umfeld. Sehr angenehm dabei die Berg-Anfahrhilfe (Serie), der City-Modus (bei der Lenkung, Serie), das ESP (Serie), das Start/Stopp-System, das beheizbare Lenkrad (für 350 Euro) oder der automatische Parkassistent (580 Euro). Doch nicht nur in der Stadt ist das flotte, sehr dynamische und trendige Designstück gut unterwegs. Chassis und Lenkung sind auf Fahrspaß und Agilität ausgelegt. Er liegt gut auf der Straße und die ersten Kurvenfahrten machten deutlich Laune auf mehr!

Der ADAM bietet Premium-Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugsegmenten zu finden sind wie das neue IntelliLink-Onboard-Infotainment-System (300 Euro extra), das die Integration von Smartphones (Android und Apple iOS) ins Auto ermöglicht und den ADAM so zum bestvernetzten Kleinwagen macht. Das Fahrzeug ist aber vor allem eines: ein Design-Sahnestückchen, dass den Lifestyle-Gedanken verinnerlicht. Merkmale der neuen Opel-Designphilosophie mit skulpturalen Formen sind die sichelförmige Sicke, die scharfe „Schockwellen“-Linie auf der Seite und die mittige Bügelfalte in der Motorhaube. Auffallend ist das „schwebende“ Dach. Die optische Trennung erlaubt die besonders wirkungsvolle Umsetzung ausdrucksstarker Zweifarb-Kombinationen.

Zum Marktstart im Januar sind 12 Karosseriefarben und zusätzlich drei exklusive Dachfarben verfügbar, sechs unterschiedliche Zierclip-Farben für die Felgen, diverse Farbtöne für die Zierleiste im Kühlergrill, außerdem zwei unterschiedliche Dachformen (mit und ohne Panorama-Sonnendach), 31 verschiedene Rad-/Felgen-Designvarianten. Im Innenraum kann der ADAM mit vier unterschiedlichen Grundfarben, 15 Sitz-Designs, 19 unterschiedlichen Dekoren – wovon zwei LED hinterleuchtet sind – sowie mit sechs Dachhimmel-Varianten und zahlreichen Ausstattungspaketen weiter individualisiert werden. Ein Design-Clou des ADAM ist der „Sternenhimmel“ mit 64 dimmbaren LEDs (für 380 Euro extra).

Der neue Opel ist zum Start mit drei Benzinmotoren (1,2-Liter, 70 PS; 1,4-Liter mit 87 PS und 1,4-Liter mit 100 PS) in Verbindung mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe verfügbar. Die 1,4-Liter-Triebwerke bieten ein maximales Drehmoment von 130 Newtonmetern, das bei 4.000 min-1 anliegt. Von Null auf 100 km/h beschleunigt der 100 PS starke ADAM in 11,5 Sekunden, er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Alle Aggregate sind auf Wunsch auch mit ecoFLEX-Technologiepaket inklusive Start/Stopp-System, Hochleistungsbatterie und verstärktem Anlasser erhältlich. Der ecoFLEX-Fahrassistent zeigt zusätzlich den Verbrauch an und gibt eine Hochschaltempfehlung.

Im kombinierten Zyklus benötigt der ADAM 1.2 ecoFLEX 5,0 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, der CO2-Austoß liegt bei 118 Gramm pro Kilometer. Die beiden 1,4-Liter-ecoFLEX-Modelle verbrauchen nach Hersteller-Angaben 5,1 Liter auf 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 119 Gramm pro Kilometer entspricht.

Ach ja, ganz zum Schluss kommt jetzt doch noch die „verführende Schlange“ ins Spiel: Was kostet der ADAM-Spaß? Der Einstiegspreis für den ADAM mit 70 PS starkem 1,2-Liter-Benziner liegt bei 11.500 Euro. Bei so viel Auto, so viel Esprit und so viel Lifestyle hat die Schlange wohl leichtes Spiel.

Text: Katja Eden, JCB-Communication
Fotos: Opel

Nach oben scrollen