Silberpfeile: Mit neuem Namen in die Saison

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Altes Team, gleiche Fahrerbesetzung, aber neuer Name: Die deutschen Silberpfeile starten in der neuen Saison unter dem Namen „Mercedes AMG Petronas“. Drei Begriffe aus der Welt des Motorsports, die jeder für sich, schon eine Marke mit Kompetenz und Tradition sind. Was genau bedeutet aber der neue Name? Das Kürzel AMG entstand aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen beider Firmengründer des ehemaligen Mercedes-Tuners, Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher, sowie deren Geburtsort Großaspach.

Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren verkörpern diese drei Buchstaben in Verbindung mit dem Stern aus Untertürkheim weltweit Leistung, Sportlichkeit, Fahrspaß und Erfolge im Motorsport. Mit 165 Siegen in 342 Rennen seit 1988 sowie mit 32 Fahrer-, Hersteller- und Teamtiteln ist Mercedes AMG die erfolgreichste Marke in der Geschichte der DTM. In der Formel 1 ist AMG seit 1996 ohne Unterlass vertreten. Das Haus stellt sowohl das Formel 1-Safety Car als auch das Formel 1-Medical Car. Daher, so beide Unternehmen, sei es „ein logischer Schritt, die Verbindung zwischen AMG und dem Formel-1-Engagement von Mercedes-Benz durch die Namensgebung zu stärken.“

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug lässt dazu verlauten: „Unser Formel 1-Team verbindet die Traditionen von AMG und der Mercedes-Benz Silberpfeile in der Königsklasse des Motorsports. Die drei Buchstaben A, M und G sind Synonym für Spitzentechnologie, sportliche Höchstleistung und dieser Schritt ist ein weiteres deutliches Signal für das strategische Engagement von Mercedes-Benz in der Formel 1. Von den 24 Startern beim Saisonfinale in Brasilien hatten oder haben bisher 16 Fahrer eine Verbindung zu Mercedes-Benz. Neben der Rolle als Werksteam umfasst unser Engagement in der Formel 1 das Kundenmotorenprogramm und die Gestellung der offiziellen Safety und Medical Cars.“ Der Name AMG wird zum ersten Mal in der Geschichte mit dem Silberpfeil-Werksteam verbunden.

Das Auto, mit dem das Mercedes AMG Petronas Formel-1-Team in der Saison 2012 an den Start geht, wurde unter der Typenbezeichnung F1 W03 im englischen Brixworth entwickelt. Teamchef Ross Brawn kommentiert das wie folgt: „In der Fabrik konzentrieren wir uns schon seit einiger Zeit auf die Herausforderungen der Saison 2012 und unser klares Ziel, uns im nächsten Jahr weiter in Richtung Spitze zu verbessern. Die Entwicklungs- und Herstellungsprozesse im Winter stellen stets einen Kompromiss dar – zwischen der nötigen Zeit, um größere Leistungsfähigkeit in der Fabrik zu entwickeln und ausreichender Zeit zur Leistungsumsetzung während der Testfahrten. Wir glauben, dass unsere Entscheidung, das Auto ab dem zweiten Wintertest einzusetzen, den optimalen Kompromiss für unser Design- und Entwicklungsprogramm mit dem F1 W03 darstellt.“

Text: Jürgen C. Braun, Mercedes AMG Petronas media
Fotos: Team

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