125 Jahre Automobil: Mazda legt weitere Sondermodelle auf

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Mazda hat ungeachtet der durch die Naturkatastrophe in Japan hervorgerufenen schwierigen wirtschaftlichen Lage aller dortigen Autobauer zum 125-jährigen Geburtstag des Automobils neben dem MX-5 Kaminari weitere Sonderauflagen mit dem Namen „Edition 125“ aufgelegt.

Der kompakte Mazda 3 basiert als Fünftürer mit dem 105 PS starken und 1,6-Liter großen Benzinmotor in großen Zügen auf der Ausstattungsvariante „Exclusive-Line“, zu der Annehmlichkeiten wie eine fünfstufig regelbare Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, eine Geschwindigkeitsregelanlage (Cruisematic), eine akustische Einparkhilfe hinten sowie ein Spurwechsel-Assistent gehören. Darüber hinaus gehören zum Ausstattungsumfang Sportsitze, LED-Brems- und Rückleuchten, und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Bei einem Fahrzeugpreis von 20.390 Euro beziffert der Hersteller bis zu 2500 Euro.

Das Mittelklassemodel Mazda 6 fußt in der Variante „Edition125“ auf der bereits großzügig ausgestatteten Exclusive-Line. Im Interieur finden sich eine Aluminium-Pedalerie, Klavierlack-Applikationen, Optitron-Instrumentenanzeigen sowie Stoff-Leder-Sitzbezüge. Das Leben (und Fahren) an Bord verfeinert ein BOSE Sound-System mit acht Lautsprechern und Bluetooth für das Mobiltelefon. Der Spurwechsel-Assistent ist ein weiteres zusätzliches Sicherheits-Merkmal. Das Sondermodell des Mazda 6 ist als fünftürige Schräghecklimousine oder als Kombi erhältlich. Für den Antrieb stehen ein 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 155 PS und ein 163 PS leistender 2,2-Liter-Turbodiesel zur Verfügung. Die Preisliste beginnt bei 27.990 Euro. In beiden Karosserie-Varianten und allen Motorisierungen bietet die Sonderauflage – so Mazda – einen Kundenvorteil von bis zu 3.250 Euro.

Der japanische Importeur war nach eigenen Angaben mit den Zahlen des ersten Quartals sehr zufrieden. Beim Neuwagenverkauf in den ersten drei Monaten des Jahres (13.521 Einheiten) habe man ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Der Marktanteil wird bei 1,8 Prozent beziffert. Ungeachtet des vorübergehenden Produktionsstopps und der äußerst schwierigen wirtschaftlichen sowie der katastrophalen humanen Lage in Japan sei die Verfügbarkeit aller Mazda-Modelle in den kommenden vier Monaten jedoch garantiert, sagt Mazda.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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