Eye-Catcher – Emotionen pur

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Der Can Am Spyder Roadster – ein dreirädriges Fahrzeug mit zwei Rädern vorn und einem hinten – ist einer der Renner, die als Blickfang schlechthin gelten. Gleiches gilt für die besonderen Kreationen der Schweizer Edelschmiede Rinspeed.

Der Spyder kombiniert die Vorzüge eines Motorrades mit einigen der Sicherheitseigenschaften eines Autos. In dieser Form ist er nach wie vor einzigartig.

Roadster wird von einem Rotax 998 cm3 V-Twin Motors, mit oben liegenden Doppelnockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder angetrieben. Das 106-PS-leistende Aggregat wird in anderer Konfiguration in einer Vielzahl beliebter Motorräder verwendet. Die Leistung kommt über zwei Getriebevarianten auf die Straße. Geschaltet wird wahlweise einem sequentiellen manuellen 5-Gang-Getriebe – SM5 genannt – oder einem sequentiellen elektronischen 5-Gang-Getriebe, kurz SE5 bezeichnet. Beide Varianten haben einen Rückwärtsgang. Gelenkt wird mit einer Servolenkung. Im Zusammenspiel mit einem Fahrzeugstabilitätssystem (VSST), das in Zusammenarbeit mit Bosch entwickelt wurde, und den optionalen Features wie Antiblockiersystem, Traktionskontrolle und Stabilitätskontrolle, gibt es ein außerordentliches Sicherheitspaket. Zielgruppe für den Can-Am Spyder sind Powersportler und Motorradfahrer, die ausschließlich zum Vergnügen fahren und die gesehen werden wollen. Das Fahrerlebnis – so beschreiben es jene, die bereits den Spyder pilotierten – kann aufgrund des einzigartigen aktiven Fahrgefühls und Stils nicht einer bestehenden Kategorie zugeordnet werden.

Rinspeed präsentiert mit dem iChange das erste Auto der Welt, dessen Karosserie sich dem Platzbedarf für Passagiere anpasst. Für den Kopf von Rinspeed, Frank M. Rinderknecht, ist das Fahrzeug mehr als nur ein pfiffiges Concept Car: Der 'iChange' ist Symbol für den fundamentalen Umbruch, in dem sich die Autoindustrie weltweit befindet. Und es ist klar, dass nur die Firmen überleben werden, die mit innovativen Konzepten den Anforderungen einer neuen automobilen Zeit begegnen. Und der Schweizer Autovisionär meint, dass sich die Ära spritfressender Ungetüme dem Ende zuneigt: Der 'iChange' will Zeichen dafür sein, dass wir weltweit vor großen Veränderungen in Sachen Mobilität stehen, denen wir mit neuen Ideen Rechnung tragen müssen, meinte er weiter. Und diese sind frappierend: Auf Knopfdruck stellt sich wie von Zauberhand das Heck des tropfenförmigen Autos auf. Und aus einem windschlüpfrigen Sportwagen, der ausschließlich dem Fahrer Platz bietet, wird innerhalb von Sekunden ein komfortabler Dreisitzer. Angetrieben wird der iChange von einem 150kW-starken Elektromotor, der den Wagen auf bis zu 220 Stundenkilometer beschleunigt. Der Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer wird in rund vier Sekunden absolviert. Möglich werden diese Fahrleistungen mit einem Sechs-Gang-Vorwahl-Getriebe, das aus dem Subaru WRX stammt.

Text: Bernhard Schoke; Bilder: Bernhard Schoke/Hersteller

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