Mazda MX-5 Roaster Coupe

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Offen für alles – Der MX-5 mit Klappdach

Auf der British International Motor Show (Publikumstage vom 20. – 30. Juli) feiert das Mazda MX-5 Roadster Coupe Weltpremiere. Damit erhält die dritte Generation des japanischen Kult-Mobils nach insgesamt 17 Jahren Bauzeit erstmals ein Schwestermodell mit Klappdach zur Seite gestellt. Die Markteinführung in Deutschland startet Ende des Jahres. Das dreiteilige Hardtop des Mazda MX-5 Roadster Coupe besteht aus einer sehr leichten und qualitativ hochwertigen Verbundkonstruktion aus Kunststoff. Es faltet sich so kompakt hinter den Sitzen zusammen, dass der Kofferrauminhalt von 150 Litern vollständig erhalten bleibt.

Dank einer halbautomatischen Bedienung dauert die Verwandlung vom kompakten Coupé zum rassigen Roadster nur zwölf Sekunden. Ähnlich wie im Mazda MX-5 mit Softtop will zuerst ein zentraler Verschluss am oberen Scheibenrahmen manuell entriegelt werden – danach erfolgt das Absenken und das erneute Aufspannen vollautomatisch per Knopfdruck.

Das Design weist das Roadster Coupe eindeutig als Mitglied der Mazda MX-5-Reihe aus – nur im Bereich des Heckdeckels und der hinteren Kotflügelausschnitte versprüht es eine individuelle Note. Ansonsten hat Mazda den gesamten Vorbau samt Aluminium-Motorhaube, die Türen sowie den hinteren Stoßfänger inklusive der dort integrierten Kombinationsleuchten original vom MX-5 übernommen. Der Kofferraumdeckel besteht jetzt aus Stahl statt Aluminium, um seine etwas komplexere Formgebung in der Produktion sauber realisieren zu können.

Eine Premiere im Entertainment-Bereich ist für Mazda die Kompatibilität des bordeigenen Audio-Systems mit einem iPod. Dessen Funktionen – wie zum Beispiel das Hören von MP3-Titeln – laufen praktischerweise über die Bedientasten der bordeigenen Audio-Anlage. Für die sichere Installation des iPod gibt es einen speziellen Anschluss im Handschuhfach des MX-5 Roadster Coupes.

Auch das Mazda MX-5 Roadster Coupe kommt mit den gleichen temperamentvollen Vierzylindern wie der reguläre MX-5 auf den Markt. Beide gehören zur MZR-Motorenfamilie von Mazda, haben vier Ventile pro Zylinder und Hubräume von 1,8 und 2,0 Liter. Die drehzahlfreudigen Aggregate schicken ihre Kraft an die Hinterräder und sind in so genannter Front-Mittelmotor-Bauweise längs im Motorraum installiert. Damit rücken sie näher an den Schwerpunkt des Fahrzeugs als bei einem Quereinbau und verbessern so unmittelbar das Handling.
Der 2,0-Liter leistet 118 kW/160 PS bei 6.700/min, er erreicht sein maximales Drehmoment von 188 Nm bei 5.000 Umdrehungen pro Minute. Zwischen 2.500 und 6.700 Touren stehen immer mindestens 90 Prozent davon bereit – so macht im Mazda MX-5 Roadster Coupe auch drehzahlarmes Cruisen Spaß. Das 1,8-Liter-Aggregat bringt es auf 93 kW/126 PS bei 6.500/min und 134 Nm Drehmoment.

Geschaltet wird mit manuellen Schaltgetrieben, die im 2,0 Liter je nach Ausstattung auch über sechs statt nur fünf Vorwärtsgänge verfügen.

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