Blitzer-Marathon in Europa 2022: “Spitzenreiter” kommt aus Deutschland

Beim diesjährigen europaweiten Blitzermarathon kam eine der schwersten Geschwindigkeitsübertretungen von einem deutschen Autofahrer.

Wie die Verkehrspolizistenvereinigung Roadpol mitteilt, wurde in Bayern ein Verkehrssünder mit 190 km/h in einer Tempo-80-Zone geblitzt. Der Fahrer muss 1.400 Euro Strafe zahlen, erhält zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Auch zwei weitere deutsche Autofahrer fanden in der Mitteilung des Verbands Erwähnung: Einer erreichte innerorts 90 km/h, der andere fuhr 189 km/h, wo lediglich Tempo 100 erlaubt war.

Insgesamt kontrollierten Beamte in 19 Ländern zwischen dem 21. und 27. März bei rund 3,1 Millionen Autos die Geschwindigkeit. Dabei wurden 104.315 Übertretungen registriert, was einer Quote von 3,4 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Temposünder damit auf knapp die Hälfte gesunken. Roadpol hält vermehrte Staus und Behinderungen nach dem Ende der Lockdown-Beschränkungen für einen der möglichen Gründe für den geringeren Anteil an Rasern.  

Fotos: SP-X

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