E-Scooter: Erste Auswertung zur Nutzung

E-Scooter sind bislang keine Alternative für Pendler im urbanen Nahverkehr. Sie werden eher von Touristen und in der Freizeit denn als Bewegungsmittel von Berufstätigen auf der letzten Meile benutzt.

Das geht aus den Daten hervor, die das Analyse-Institut Civity in den ersten Wochen der E-Scooter-Freigabe erhoben hat. Da die Scooter über GPS ortbar sind, können Bewegungs- und Nutzungsprofile exakt ausgewertet werden.

Durchschnittlich werden die E-Scooter während der Woche zwei -bis fünfmal bewegt, am Wochenende steigt die Nutzung auf bis zu acht Mal am Tag. Dabei werden Strecken von rund 1,8 Kilometern zurückgelegt. Zum Vergleich: Radfahrer legen in der Stadt im Mittel 3,4 Kilometer zurück, Fußgänger 900 Meter. Für alle weiteren Strecken werden öffentliche Verkehrsmittel oder der eigene Pkw bevorzugt. Damit sind die Scooter bislang kein Ersatz für den Öffentlichen Nahverkehr und tragen auch nicht zu seiner Entlastung bei.