Dakar 2019: Vorbereitungen beendet

Während die mitfavorisierten Toyota Teams vom südafrikanischen Gazoo-Rennstall ihre abschließenden Hausaufgaben vor allem anlässlich der landesinternen SACCS-Meisterschaft siegreich gestaltet haben, prügelten einige privat gemeldete Fahrerteams ihre Wüstenrenner durch kasachische Einöden mit Sand und Schotter.

Die Namib-Wüste diente nicht nur den Toyota Hilux-Mannschaften als großer Sandkasten, sondern auch anderen, deren Zentralen eben näher dort liegen. Das deutsche X-raid-Team hatte im Prinzip bei der Marokko-Rallye im Oktober alles klar gemacht, fand dann aber nochmals zurück, um allerletzte Feinheiten und Setups up to date zubringen. Die 3 großen Stars des Teams, Peterhansel, Sainz und Després (fast das komplette Peugeot Ex-Dakar-Team von 2018). die allesamt den komplett neu überarbeiteten MINI Buggy fahren, durften sich dann abschließend in den letzten Tagen am Geburtsort der Sechszylinder-Diesel-Rennaggregate in und um Steyr in Österreich nochmals zeigen, wobei die Motoreningenieure dort auch mal mitfahren durften. Meet and Greet nennt man solche PR-Veranstaltungen, bei denen, selbstredend, die Sponsoren, ausgewählte Gäste sowie Vertreter von Presse und TV in ausreichender Bestückung anwesend sind.

Das 40 ha große firmeneigene Testgelände weist alles auf, auch für Extremtests: Wellen, Kuppen, Löcher, Furchen, Verschränkungen, alles aus der üblen Küche, aber auch Highspeed-Passagen. Recht ideal also für sämtliche Produkttests des Münchener Automobilbauers.

In den kommenden Tagen werden nun die Service- und Fast-Assistence-Trucks sowie die Buggys und die normalen JCW-Mini des X-raid-Teams in Richtung Fähre in die westfranzösische Hafenstadt Le Havre aufbrechen. Ziel der wochenlangen Seereise ist die peruanische Hafen- und Hauptstadt Lima, wo die nächste Dakar-Rallye in den ersten Januartagen startet. Kues.de bleibt dann regelmäßig im aktuellen Bericht-Modus!

Fotos: X-raid, Red Bull