CD-Tipp – Garfunkel: Original Album Classics

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Am Mittwoch haben wir an dieser Stelle Art Garfunkels Erinnerungen vorgestellt (vgl. www.kues.de vom 26. September 2018). Eine gute Gelegenheit, auf wichtige Werke von Garfunkel als Solo-Künstler hinzuweisen.

Seine fünf wichtigsten Produktionen sind als Original Album Classics schon 2012 erschienen und gehören immer noch zur Backlist von Sony Music. Gut so.

Mit Angel Clare (1973), Breakaway (1975) und Watermark (1977) stand er zunächst im Schatten seines Ex-Gesangspartners Paul Simon. Kritiker verfuhren nicht allzu freundlich bei Urteilen über seine Gesangskunst. Das hatte sich mit Scissors Cut 1981 deutlich geändert. Der Opener A Heart In New York gehörte im selben Jahr zum Repertoire im legendären Concert In Central Park. Aus dem Plan, ein Simon-Konzert mit Gast Garfunkel zu veranstalten, wurde – zum Glück! – ein mehrstündiger Auftritt gleichberechtigter Partner vor rund 300.000 Zuschauern bzw. Zuhörern.

Highlight der 70er-Jahre im Schaffen von Art Garfunkel bleibt freilich Fate For Breakfast von 1979. Geschickt zusammengestellte Songs, ein selbstironisch inszeniertes Covermotiv, das an sich schon ein Kunstwerk ist, das alles macht das Album zu weit mehr als nur dem obliatorischen Nachschlag zu einer erfolgreichen Single. Damit ist, klar, Bright Eyes gemeint. Der Titelsong aus dem Zeichentrickfilm Watership Down katapultierte den damals 37-jährigen Art Garfunkel in vielen Ländern an die Spitze der Charts.

Art Garfunkel: Original Album Classics. (Sony)