KIA: Extreme Wintertests für neuen “Stinger”

Beitragsbild
Foto 1
Foto 2

Während in unseren Breitengraden bereits der Frühling erste Boten aussendet, testet im nordschwedischen Lappland bei Arjeplog ein 100-köpfiges Entwicklerteam von KIA bei Temperaturen um die minus 35 Grad Celsius die neue Sportlimousine Stinger auf Herz und Nieren. Alles unterliegt diesen harten Prüfungen: Antriebskomponenten, Lenkung, Motoren, Materialien, Fahrwerk, Elektrik und Elektronik. Die metertief gefrorenen Seen bieten wegen der gleichmäßigen Temperaturen auf verschiedenen Fahruntergründen zwischen Schnee und Eis stets konstante Verhältnisse, um Aufschluss bis ins kleinste Detail zu erfahren. Dies ist die zweite Brutalo- Prüfung, nachdem vorher der Stinger bereits durch die Grüne Hölle der Nürburgring-Nordschleife gegangen ist. Hier in der Eifel ist auch das europäische Testzentrum von KIA angesiedelt.

Der Stinger ist eine völlige Neukonstruktion, die im vierten Quartal 2017 den europäischen Markt betreten wird. Drei Motoren stehen dabei zur Auswahl: der 3,3-Liter V6-Twin-Turbo mit 370 PS und einem Drehmoment von bärigen 510 Newtonmetern (3,3 T-GDI), ein zweiter Turbobenziner mit 255 PS und 353 Nm Drehmoment sowie ein 2,2 Liter Vierzylinder Turbo Diesel mit 200 PS und starken 440 Newtonmetern Drehmoment. Der Stinger ist der erste KIA, der mit Heck und Allradantrieb aufwartet. Dem ganzen Trio gemeinsam ist eine 8-Stufenautomatik. Bei der stärksten Variante, dem 3,3-T-GDI, lassen sich im Sport-Modus sowohl das elektronisch gesteuerte Stabilisierungsprogramm (ESC) als auch die Traktionskontrolle (TCS) abschalten. Über Preise wird wohl erst im Sommer informiert ebenso, wann der Stinger in Deutschland erhältlich sein wird.

Text: Frank NüsselBilder: KIA

Scroll to Top