Subaru: Boxer-Spezialist setzt weiter auf Familien

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Der japanische Automobil-Hersteller Subaru will auch in Zukunft als technischen „Markenkern“ kompromisslos auf die Kombination des permanenten symmetrischen Allradantriebs und des Boxermotors setzen. Der Allradantrieb bleibe, so Subarus Deutschland-Chef Volker Dannath, in Zukunft „das zentrale Thema der Marke.“ Das gelte auch für mögliche künftige Antriebs-Alternativen wie etwa Hybrid oder Brennstoffzelle, die Subaru „immer in Verbindung mit diesen Elementen realisieren“ werde. Der kleine, aber feine 4WD-Spezialist aus Japan ist mittlerweile seit 34 Jahren auf dem deutschen Markt präsent.
In Zukunft werde sich der Hersteller jedoch neben den Offroad-Liebhabern als klassischer Zielgruppe auch darum bemühen, neue Käuferschichten zu erschließen. Dazu gehörten auch junge Familien, denn Allrad, so Dannath, sei „aktive Sicherheit, unabhängig davon, mit wie vielen Assistenzsystem ein Auto ausgerüstet ist.“ Mit besonderen Finanzierungs-Aktionen werde man sich in Zukunft an diese neue Klientel richten. Subaru werde sich zudem mit dem Prinzip des symmetrischen Allradantriebs und dessen optimaler Gewichtsverteilung „ganz klar von den SUV’s mit Zweiradantrieb oder den sogenannten Torque-on-Demand-Allradlern“ abgrenzen. Das sind Sport Utility Vehicles, bei den der Allrad auf Wunsch („on demand“) von einer angetriebenen Achse zugeschaltet werden kann.

Der Allrad-Spezialist wird auch 2014, das „ein Jahr der Konsolidierung“ sein soll, an der Ausweitung seiner Modellpalette weiter arbeiten. Im allgemein europaweit rückläufigen Markt verzeichnete man 2013 hierzulande 7456 Neuzulassungen. Drei Viertel davon machen die Modellreihen Forester und XV aus. Ziel für das laufende Jahr 2014 sei es, „leicht über dem Ergebnis des vergangenen Jahres ab zu schlie0en.“ Zwar seit 2013 das absolute Zulassungs-Volumen im Vergleich zu 2012 gesunken, das reine Endkunden-Volumen durch den Verzicht auf Tageszulassungen oder ähnliche Marketing-Aktionen jedoch deutlich gesteigert worden.

Ein echter Imageträger des Hauses kommt im Frühsommer dieses Jahres auf den Markt. Der in der Rallye-Weltmeisterschaft erfolgreich erprobte WRX STi wird dann nicht nur in den Handel kommen, sondern auch gleich versuchen, beim legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring in seiner Klasse möglichst gut ab zu schneiden. Der viertürige Subaru-Supersportler wird das unbestrittene I-Tüpfelchen der Impreza-Baureihe mit einem 305 PS starken 2,5-Liter-Boxer-Benziner sein. Die Preisrange für den WRX STI wird bei etwa 50.000 Euro beginnen. Neu in der Modellplatte wird auch der Forester Diesel mit CVT-Getriebe sein.

Vor etwa eineinhalb Jahren kam der fünftürige Crossover namens Subaru XV sowohl mit Otto- als auch und Dieselmotoren als erster Vertreter der aktualisierten Impreza-Reihe auf den Markt. Der XV mit der fünfjährigen Subaru-Garantie (oder wahlweise 160.000 Kilometer) sind ab 22.500 Euro zu haben. Ebenfalls relativ neue (2012) ist der Forester. Den Kombi-SUV mit dem flachen Boxer-Aggregat gibt es als Benziner und als Selbstzünder ab 28.900 Euro. Auf einer sehr selektiven Offroad-Strecke in den hessischen Mittelgebirgen hatten wir zudem die Gelegenheit, die praktikable Gelände-Performance der Subaru-Modelle zu erfahren und auszutesten.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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